Verwaltung

Architektin will an der Müritz Stadt und Wirtschaft voranbringen

Waren hat eine neue Sachgebietsleiterin im Rathaus: Man darf man gespannt sein, welche Impulse Diana Lucas-Drogan dem Heilbad gibt.
Diana Lucas-Drogan leitet in der Warener Stadtverwaltung nun das Sachgebiet für Stadtplanung, Wirtschaftsförderung u
Diana Lucas-Drogan leitet in der Warener Stadtverwaltung nun das Sachgebiet für Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und Baurecht. ZVG/Stadtverwaltung Waren
Waren

Es kommt eher selten vor, dass Warens Stadtpolitiker mit Begeisterung von einem neuen Mitarbeiter oder einer neuen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung sprechen. Doch nachdem sich Diana Lucas-Drogan im nicht öffentlichen Teil des Hauptausschusses vorgestellt hatte und von den Mitgliedern für die Sachgebietsleiterstelle bestätigt wurde, machte ihr Name schnell die Runde. Die studierte Architektin, die in Architekturbüros, an mehreren Universitäten und in der Forschung gearbeitet hat, leitet nun das Sachgebiet für Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und Baurecht. Die Stelle war seit dem 18. Februar ausgeschrieben, nachdem Gabriele Daedelow nach knapp neun Jahren überraschend die Verwaltung verließ.

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Stressfaktoren für Städte

„Die Vielschichtigkeit der Heilbad-Stadt ist meine größte Motivation sowie die aktuellen Herausforderungen einer grünen, gerechten und produktiven Stadt. Dafür bringe ich Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen der Planungspraxis und als Stadtgestalterin mit“, sagt Diana Lucas-Drogan, die in Wildberg lebt. Die aktuellen Stressfaktoren, mit denen sich Städte momentan auseinandersetzen müssen, seien Fragen, die man gemeinsam klären und begreifen müsse. Dafür brauche es ein Zusammenwirken von Verwaltung, Fraktionen und den Bewohnern der Stadt Waren zusammen mit Experten.

Bereit für Veränderungen?

Einer, der sich sehr positiv über Diana Lucas-Drogan äußerte, ist der Chef der Grünen-Fraktion, Stefan Dahlmann. Allerdings mahnt Dahlmann auch, dass wenn man sich für eine Expertin mit Gestaltungswillen entscheidet, dann aber auch bereit sein müsse, die Stadt zu gestalten.

Zusammenarbeit für die Zukunft

Um gemeinsam zu gestalten zu können, werde ein gutes Zuhören, Verhandeln und Wertschätzen benötigt, meint Diana Lucas-Drogan. „Zukunftsfragen bringen Veränderung mit sich, die gilt es, vielschichtig und partizipativ zu gestalten. Dies wirft Boden-, Wohnungs- und Freiraumfragen auf, die eine transformative Kraft besitzen. Zukunft trägt nicht die Autorenschaft einer Person, sondern ist ein Zusammenwirken vieler Beteiligter. Dies ist wie ein Ökosystem, das es nicht nur zu gestalten gilt, sondern das enorm viel Fürsorge braucht“, sagt Diana Lucas-Drogan.

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