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Aus der Verliererin Engelking wurde die Gewinnerin Engelking

Jetzt darf sie zufrieden schauen: Heidemarie Engelking (Die Linke).
Jetzt darf sie zufrieden schauen: Heidemarie Engelking (Die Linke).
NK

Dass Politik nicht immer rational ist, wurde am Mittwochabend in Waren bewiesen.

Vor zweieinhalb Jahren war sie dem Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss nicht gut genug und verlor ihren Vorsitz – am Mittwochabend aber bekam Heidemarie Engelking (Die Linke) von den neun Mitgliedern acht Ja-Stimmen. Lediglich CDU-Mann Andreas Handy enthielt sich der Stimme. Der hatte vor zweieinhalb Jahren noch gegen Engelking und für die damalige Mitbewerberin Nadine Julitz (SPD) votiert. Durch deren Rücktritt im Sommer diesen Jahres war eine abermalige Wahl des Ausschussvorsitzes notwendig geworden. Bissiger Kommentar von FDP-Ausschussmitglied Christel Schnur: „Die heutige Abstimmung zeigt, dass die Wahl vor zweieinhalb Jahren eine Farce war.“