STRAßENBAU BEI WAREN

Unfall-Schwerpunkt auf B192 soll entschärft werden

Der Ausbau der Bundesstraße 192 östlich von Waren kommt in Sichtweite. Das Projekt wird mit hoher Priorität vorangetrieben – aus Sicherheitsgründen.
Andreas Becker Andreas Becker
Die Bundesstraße 192 zwischen Waren und dem Abzweig nach Kargow hat sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt.
Die Bundesstraße 192 zwischen Waren und dem Abzweig nach Kargow hat sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Malte Schindel
Waren.

Wenn es um die Verkehrssicherheit geht, versteht Jens Krage keinen Spaß. Und so stellte der Chef des Straßenbauamtes Neustrelitz bei der Präsentation der Straßenbauprojekte für das Jahr 2019 in Neubrandenburg unmissverständlich klar, dass man sich beim dringend notwendigen Ausbau der B 192 zwischen Waren und Kargow auch von einem störrischen Grundstücksbesitzer nicht aufhalten lassen will.

„Wir haben bis auf einen mit allen Grundstückseigentümern Einigung erzielt, um in den Besitz der für den Ausbau notwendigen Flächen zu bekommen“, sagte Krage. Um das dringend notwendige Straßenbauprojekt nicht zu gefährden, kündigte Krage an, den betreffenden Grundstücksbesitzer im Zuge des Baurechtsverfahrens zu enteignen.

Richtung Westen dauert der Ausbau noch

Krage weiter: „Der fragliche Streckenabschnitt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Wir haben es mit Temporeduzierungen und verstärkten Kontrollen versucht – ohne durchschlagenden Erfolg.“ Deshalb sei es wichtig, den Abschnitt jetzt möglichst schnell wechselseitig auf drei Spuren auszubauen. Somit könne ein sicheres Überholen gewährleistet werden. Wenn planungsrechtlich alles optimal läuft, könne der Ausbau nach Aussage von Jens Krage eventuell im Jahr 2021 beginnen.

Länger dürfte es mit dem Ausbau der B 192 auf der westlichen Seite Warens in Richtung A 19 dauern. Zwar sei jetzt die Linienführung im Bereich der Ortsumgehung Klink festgezurrt, allerdings dürften noch fünf bis sieben Jahre ins Land gehen, ehe der erste Spatenstich erfolgt. Gerade der Bereich zwischen der Urlaubsregion Waren und der A 19 ist in den Ferienmonaten extrem stark frequentiert – auch von Radfahrern. Die müssen sich zwischen den Orten Sietow und Penkow weiterhin über die schmale B 192 quälen – oftmals eingequetscht zwischen Leitplanken und tonnenschweren Lastern. „Erst mit dem Ausbau der B 192 in diesem Bereich dürften auch die jetzt noch fehlenden Radwege installiert werden“, kündigte Krage den Lückenschluss für die „mittelfristige Zukunft“ an.

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