FRIEDLICHE REVOLUTION 1989

Ausschuss spricht sich für Waren als zentralen Gedächtnisort aus

Auch MVs Bildungsausschuss kann sich eine Gedenkstätte zur friedlichen Revolution in Waren vorstellen – und eine Verwendung des alten DDR-Vermögens.
Petra Konermann Petra Konermann
In Waren soll der zentrale Gedächtnisort entstehen.
In Waren soll der zentrale Gedächtnisort entstehen. Andreas Segeth
Waren.

Auch der Bildungsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern hat sich am Mittwoch für Waren als Zentralen Gedächtnis Ort zur friedlichen Revolution 1989 ausgesprochen. Darüber informierte Marc Reinhardt, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag. Waren sei auserkoren worden, so Reinhardt, weil sich in der Müritzstadt nach einschlägiger historischer Auffassung der Mut der Menschen erstmals öffentlich im Land gezeigt habe.

„Mit einer Entschließung des Ausschusses haben wir unseren Wunsch heute auch finanziell untersetzt: mindestens eine Million Euro aus dem alten DDR-Vermögen sollen zur Verfügung gestellt werden. Auch die Landtags-Festveranstaltung zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution soll in Waren stattfinden”, erklärte Reinhardt. Er wies darauf hin, dass man neben dem zentralen Erinnerungsort in Waren aber auch ausgewählte dezentrale Orte des Gedenkens schaffen wolle. Die sollen, so der CDU-Politiker, mit 1989 Euro zum Anbringen eines gemeinsamen Zeichens bzw. Symbols gefördert werden.

„Mit einem ab 2019 jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb wollen wir auch die jüngere Generation für dieses wichtige Thema der deutschen Geschichte sensibilisieren”, sagte Reinhardt. Die CDU-Fraktion im Landtag hoffe, dass „sich Linke und BMV bis zur Landtagsbefassung im Frühjahr mit dem Thema 'Gedächtnisort Friedliche Revolution 1989 in Mecklenburg-Vorpommern' für eine Zustimmung erwärmen können”, sagte er.

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