FEUERWEHREINSATZ

Ave entgeht knapp einem Unglück

Unmittelbar am Dorfrand von Ave stand am Samstagnachmittag plötzlich ein Feld in Flammen. Ein Landwirt begann, das Feuer zu löschen.
Ingmar Nehls Ingmar Nehls
Die Kameraden konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Foto: I. Nehls
Die Kameraden konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Foto: I. Nehls Ingmar Nehls
Ave.

Die Bewohner von Ave sind mit dem Schreck davon gekommen. Unmittelbar am Dorfrand stand am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr ein Weizenfeld in Flammen. Zum Glück war Landwirt Thomas Engfer nicht weit weg. Auf der anderen Seite der Bundesstraße 192 hatte er gerade Getreide gedroschen, als er den Rauch aufstiegen sah. Sofort alarmierte er die Feuerwehr und die Kameraden von den Wehren aus Groß Vielen und Penzlin waren schnell am Einsatzort.

Thomas Engfer hatte bereits mit einem Wasserwagen begonnen, das Feuer zu löschen. Obwohl es am Freitag in vielen Ecken an der Müritz heftigen Niederschlag gab, blieb Ave trocken. „Es wäre schön, wenn wir auch Regen abbekommen könnten”, sagte Bauer Engfer. In diesem Jahr ist es der erste Brand auf seinen Flächen, aber im Vorjahr stand gleich zweimal ein Feld von ihm in Flammen. Dabei brannte auch eine Strohpresse ab, was einen Schaden von 60.000 Euro bedeutete. „Das Getreide ist zum Glück noch nicht so hoch gewachsen, sonst hätte es sich hier bei dem Wind sicher schneller ausgebreitet”, sagte Thomas Engfer. Zur Brandursache konnte Einsatzleiter René Kettner noch keine Angaben machen.

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