KREBSKRANKE RÖBELERIN

Beate Lorbeer lebt jetzt beim Sohn

Die Wohnung in Röbel ist geräumt und der Umzug ins Saarland geschafft. Auch wenn es Beate Lorbeer körperlich schlechter geht, lacht ihre Seele.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Beate Lorbeer besuchte im Februar ihren Sohn Kai und dessen Freundin in Neunkirchen. Mittlerweile ist sie ganz in ihre alte Heimat zurückgezogen.
Beate Lorbeer besuchte im Februar ihren Sohn Kai und dessen Freundin in Neunkirchen. Mittlerweile ist sie ganz in ihre alte Heimat zurückgezogen. Nico Lorbeer
Röbel.

Die krebskranke Beate Lorbeer hat sich aus Röbel verabschiedet. Die 53-Jährige lebt jetzt im saarländischen Neunkirchen, ganz in der Nähe ihres 25-jährigen Sohnes Kai. An dem Schicksal der Frau nahmen viele Menschen in MV teil. Sie spendeten Geld, das es Beate Lorbeer ermöglichte, im Februar ihren Sohn und dessen Freundin zu besuchen.

Nun ist sie seit Anfang April zusammen mit ihrem Ehemann Nico für immer in ihre Heimatstadt Neunkirchen zurückgekehrt. Ganz nah bei ihrem Sohn Kai, nur wenige Straßen von seiner Wohnung entfernt.

Mutter und Sohn sechs Jahre getrennt

Sechs Jahre lang hatten sich Mutter und Sohn nicht gesehen; die schwere Krebserkrankung machte es Beate Lorbeer nahezu unmöglich, lange zu reisen. Doch auch das Geld fehlte dafür. Nun ist der Umzug geschafft.

Ihre körperliche Verfassung wird sich allerdings verschlechtern. Diese Diagnose hat sich im Dezember 2018 herauskristallisiert. In Beate Lorbeers Körper wüten zum wiederholten Male bösartige Krebszellen. Tabletten und eine Chemotherapie sollen den Prozess so gut als möglich bremsen.

Viele Spenden

Die krebskranke Frau war 2013 der Liebe wegen zu ihrem Mann nach Röbel gezogen. Der Stadt hat das Paar nun Adieu gesagt. Mit ihrem jüngsten Sohn – ihr ältester Sohn war mit Ende 20 an Krebs gestorben – wolle die Mutter nun noch ein bisschen Zukunft im Saarland erleben. Für ein bis zwei Stunden täglich möchte Beate Lorbeer auch wieder in einer Behindertenwerkstatt leichte Tätigkeiten absolvieren.

In guter Erinnerung werde das Ehepaar jedoch an die Zeit in Röbel zurückdenken: Nach Bekanntwerden ihrer Krankheit halfen viele mit (Geld-)Spenden, damit die Frau noch einmal ihren Sohn im Saarland besuchen konnte. Aus diesem kurzen Besuch wird nun die wahrscheinlich letzte Station ihres Lebens.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Kommende Events in Röbel

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Röbel

zur Homepage