ABSTURZ AM FLEESENSEE

Beide Eurofighter-Wracks für Abtransport freigegeben

Die Flugsicherheit hat ihre Untersuchungen an den Unfallstellen bei Nossentiner Hütte und Nossentin abgeschlossen. Die Räumung wird aber noch dauern.
dpa
Die Bergung der beiden Eurofighter-Flugzeugwracks an der Mecklenburgischen Seenplatte kann beginnen. (Archivbild)
Die Bergung der beiden Eurofighter-Flugzeugwracks an der Mecklenburgischen Seenplatte kann beginnen. (Archivbild) ZVG
Nossentiner Hütte.

Die Bergung der beiden Eurofighter-Flugzeugwracks an der Mecklenburgischen Seenplatte kann beginnen. Wie ein Sprecher der Bundesluftwaffe in Berlin am Samstag der dpa sagte, hat die Flugsicherheit ihre Untersuchungen an den Unfallstellen bei Nossentiner Hütte und Nossentin abgeschlossen. Damit seien die Rümpfe der Unglücksmaschinen für den Abtransport freigegeben. Einige Wrackteile würden nach Rostock-Laage gebracht, so ein Sprecher gegenüber Nordkurier. Die Unfalluntersuchung laufe allerdings noch weiter.

Nun prüften die Verantwortlichen, wie man schwere Bergetechnik an die Absturzorte bekommt. Ein Wrack liegt in einem Wald, das andere an einem Feld. Sie müssten gefahrlos verladen und weggefahren werden können. Ein Eurofighter wiegt leer etwa elf Tonnen und ist im Normalfall etwa elf Meter breit.

Insgesamt würden die Suche nach Wrackteilen und die gesamte Räumung der Absturzstellen aber noch mindestens zwei Wochen dauern. Die beiden Eurofighter-Maschinen waren am vergangenen Montag mit einer dritten Maschine zu einem Luftkampfmanöver über der Müritzregion unterwegs. Zwei Maschinen stießen in der Luft zusammen und stürzten westlich und östlich von Nossentiner Hütte ab. Ein 27-jähriger Pilot starb. Der zweite Pilot konnte sich per Fallschirm verletzt retten.

Alle Nordkurier-Artikel zu der Eurofighter-Tragödie finden Sie hier.

 

 

 

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