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Werke prägen Städte in MV

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Bildhauer Walther Preik in Waren gestorben

Diese Skulptur mit Namen "Die Wölfin" ist eine Arbeit des Warener Bildhauers Walther Preik.
Diese Skulptur mit Namen „Die Wölfin” ist eine Arbeit des Warener Bildhauers Walther Preik.
Archivbild / Hartmut Nieswandt

Walther Preik ist tot. Von ihm stammen unter anderem das Lilienthal-Denkmal in Anklam, der Gänsebrunnen in Bützow, die Kiebitze in Neubrandenburg und die Wölfin an der Binnenmüritz.

Der Bildhauer Walther Preik ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 86 Jahren in Waren an der Müritz, wie seine Familie mitteilte. Der gelernte Steinmetz studierte in Wismar und Dresden, ehe er nach Waren an der Müritz übersiedelte.

Denkmal und Brunnen in Anklam

Zahlreiche seiner Kunstwerke stehen im öffentlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern. Zu den bekanntesten gehören das Denkmal für den Flugpionier Otto Lilienthal (1848-1896) in Anklam – eine zwölf Meter hohe Kunststoffsäule -, der Gänsebrunnen vor dem Rathaus in Bützow und der Greifenbrunnen auf dem Marktplatz in Anklam. Auch die Kiebitze an der Stadthalle in Neubrandenburg sind von Preik. Erst im April hatten Unbekannte versucht, sie zu stehlen.

Im Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen steht eine Bronzebüste des Troja-Entdeckers von Walther Preik, an der Marienkirche in Penzlin ein Denkmal für den in der Stadt aufgewachsenen Dichter und Homer-Übersetzer Johann-Heinrich Voß (1751-1826).