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Boden muss ausgetauscht werden

Marianne Schmidtke hofft, für den Neubau des Gemeindezentrums schon Ende Januar den Antrag für die Baugenehmigung einreichen zu können.
Marianne Schmidtke hofft, für den Neubau des Gemeindezentrums schon Ende Januar den Antrag für die Baugenehmigung einreichen zu können.
Nadine Schuldt

Der Bau des neuen Gemeindezentrums in Wredenhagen kommt zwar voran. Dennoch kommen nach dem Brand der Mehrzweckhalle vom April 2016 weitere Kosten auf die Gemeinde zu.

Das Baugrundgutachten für die Fläche der abgebrannten Mehrzweckhalle in Wredenhagen liegt nun vor. Demnach muss der Boden für den Baugrund ausgetauscht werden. Bei den dort vorhandenen Feinsanden könnte nur wenig Regenwasser versickern, sagte Bauamtsleiter Reiko Tulke. Solch ein Baugrund sei vergleichbar mit Ton oder Lehm. Zudem habe der Boden laut Gutachten nicht die erforderliche Tragfähigkeit für das neue Gemeindezentrum. Auf einer Fläche von 1140 Quadratmetern muss der Sand bis zu einer Tiefe von 1,30 Metern gewechselt werden. Wie teuer das werde, konnte er noch nicht sagen.

Mitte April 2016 war die Halle durch einen Brand zerstört worden. Seitdem setzt die Gemeinde alles daran, dass möglichst schnell ein neues Gemeindezentrum gebaut wird. Für den Ersatzbau der abgebrannten Halle genehmigte die Versicherung einen Betrag von 1,9 Millionen Euro. Doch diese Summe könnte am Ende äußerst knapp werden, heißt es. „Wir müssen davon auch den Abriss der Hallenreste bezahlen sowie die Fahrtkosten für die Kinder, die in der Dambecker Schule Sportunterricht erhalten“, so Bürgermeisterin Marianne Schmidtke. Allein bis zum Ende des Schuljahres 2017 schlagen die Fahrtkosten mit 30 000 Euro zu Buche, der Abriss kostet 80 000 Euro. Bürgermeisterin Schmidtke will nach dem Gutachten jetzt den Bauantrag stellen und hofft auf weitere Fördermittel.