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Bodensondierung für künftige Umgehungsstraße

Thomas Quaas (links) steuert das mobile Bohrgerät, Karsten Poschmann hilft, das Gestänge zu entleeren, wenn es aus der Tiefe hoch gezogen wird.
Thomas Quaas (links) steuert das mobile Bohrgerät, Karsten Poschmann hilft, das Gestänge zu entleeren, wenn es aus der Tiefe hoch gezogen wird.
Elke Enders

Die Autofahrer haben sich schon gewundert. Was hat es mit den Arbeiten auf einem Feld unweit von Mirow auf sich?

Behutsam frisst sich das Gestänge ins Erdreich. Geräteführer Thomas Quaas steuert alles mit ein paar Handgriffen – augenscheinlich kinderleicht von der Seite seines Fahrzeuges aus. Ihm zur Hand geht Karsten Poschmann. Er packt am Bohrwerkzeug zu, hilft dabei, die mit Erde und Schlamm verstopfte Hülse frei zu bekommen. Beide sind Mitarbeiter der Firma Vormann & Partner mit Sitz in Stralsund. Das Unternehmen ist eine Bohrgesellschaft und derzeit mit Bodenerkundungen an verschiedenen Standorten zwischen Lärz und Mirow befasst.

Sie dienen dazu herauszufinden, wie tragfähig der Untergrund ist. Die Arbeiten erfolgen mit Blick auf die weitere Planung und den Trassenverlauf zur Umgehungsstraße Mirow. Denn auch einige Brücken müssen im Zuge der Maßnahme entstehen, um vorhandene Straßen, den Müritz-Havel-Kanal oder auch den Radweg zu queren.

Die Bodensondierungen beziehen sich auf den Südabschnitt der künftigen Umgehungsstraße, war indes im Straßenbauamt Neustrelitz zu erfahren. Voraussichtlich drei Wochen umfassen diese Vorarbeiten, die spätestens im März 2015 abgeschlossen sein sollen.