BÄRENWALD MÜRITZ

Braunbärin Mary in hohem Bären-Alter gestorben

Sie wurde 34 Jahre alt, zuletzt ging es ihr gar nicht gut. Vor sieben Jahren war Braunbärin Mary in den Bärenwald an die Müritz gekommen.
Sieben Jahre hat Braunbärin Mary im Müritzer Bärenwald gelebt.
Sieben Jahre hat Braunbärin Mary im Müritzer Bärenwald gelebt. OPPERMANN FOTOGRAFIE
Stuer.

Im Müritzer Bärenwald ist am Montag Braunbärin Mary gestorben. Wegen ihres hohen Alters von 34 Jahren und ihres kritischen Gesundheitszustands trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, die Bärin einzuschläfern, teilte Betriebsleiterin Winnie Rösner am Dienstag mit. In der freien Natur werden Braunbären im Durchschnitt keine zehn Jahre alt, das Höchstalter liegt bei 20 bis 30 Jahren.

„Marys Zustand hatte sich plötzlich drastisch verschlechtert”, erklärte Winnie Rösner. Die Bärin habe sich schon in den letzten Wochen sehr selten gezeigt und sich oft in den Wald zurückgezogen. Zuletzt habe sie große Probleme beim Aufstehen gehabt, Koordinationsprobleme gezeigt, und auch fressen habe sich nichts mehr gewollt.

Lieblingsessen Honig und Weintrauben

„Die Untersuchungen durch unseren Wildtierarzt zeigten knöcherne Wirbelsäulenveränderungen, die ihr Schmerzen bereitet haben”, so Rösner, außerdem habe der Veterinär Schatten auf der Lunge entdeckt. „Wir sind sehr traurig, dass wir nun von ihr Abschied nehmen müssen”, sagte die Betriebsleiterin: „Aber es tröstet uns, dass sie ihre letzten Jahre hier bei uns im Bärenwald genießen konnte.”

2013 war die Bärin mit ihren Bärentöchtern Sonja und Clara an der Müritz angekommen. Alle drei stammten aus dem Tiergarten Mönchengladbach. Nachdem Sonja 2014 verstarb, lebte Mary zusammen mit Clara in einem Gehege.

Mary war eine freundliche Bärin, die gern badete und von Natur aus sehr neugierig war. Das Tierpfleger-Team beschreibt sie als entspannte Bärendame. Ihr liebstes Futter waren Honig und Weintrauben.

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