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Brisante Informationen über Awo-Verhältnisse in Waren

Da war die Awo-Welt an der Müritz noch in Ordnung: Bei der Grundsteinlegung zu einer Awo-Einrichtung in Röbel vor gut anderthalb Jahren war die Stimmung bestens.
Da war die Awo-Welt an der Müritz noch in Ordnung: Bei der Grundsteinlegung zu einer Awo-Einrichtung in Röbel vor gut anderthalb Jahren war die Stimmung bestens.
Petra Konermann

Die Ablösung des langjährigen Geschäftsführers der Awo Müritz, Peter Olijnyk, zieht weitere Kreise. Nachdem die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg bereits wegen des Verdacht der Untreue gegen Olijnyk ermittelt, hat der Awo-Landesverband am Freitag weitere Maßnahmen angekündigt.

"Die Brisanz der Informationen und Gerüchte, die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem Awo-Kreisverband Müritz bekannt geworden sind, macht nach Ansicht des Awo-Landesverbandes eine neutrale Prüfung der Geschäftsführung des Kreisverbandes Müritz und seiner Gesellschaften dringend notwendig", kündigten Awo-Landeschef Rudi Borchert und Awo-Landesgeschäftsführer Bernd Tünker exklusiv gegenüber dem Nordkurier an.

Ziel sei es, bis spätestens Mitte August einen umfassenden Bericht über die Verhältnisse in Waren vorlegen zu können. Diese Ergebnisse würden dann die Grundlage für verbandliche Konsequenzen und Entscheidungen bilden, teilte die Awo-Landesspitze mit.