NEUES WOHNGEBIET IN WAREN

Bürger können Vorschläge für Straßennamen einreichen

Über bis zu sechs Straßen soll das neue Baugebiet „Warensberg” in Waren verfügen. Nun werden Bezeichnungen für die Wege gesucht.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Blick auf das geplante Baugebiet „Warensberg“ mit seinen Straßen.
Blick auf das geplante Baugebiet „Warensberg“ mit seinen Straßen. Norbert Griese
Waren.

Das neue Wohngebiet „Warensberg“ an der Gievitzer Straße in Waren nimmt weiter Gestalt an. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten des 24,38 Hektar großen Baugebiets auf Hochtouren. 134 Baugrundstücke sollen auf dem gesamten Gebiet entstehen. Bei den konkreter werdenden Planungen ist nun das Einbringen der Bürger ausdrücklich erwünscht: Sie können bis zum 7. Juni Vorschläge einreichen, mit welchem Namen die Straßen im neuen Wohngebiet der Stadt versehen werden sollen. Laut Investor Norbert Griese werden für das Gebiet bis zu sechs neue Straßennamen benötigt.

Wohnungsnot ist groß

Ideen für die Namen der Straßenabschnitte können entweder schriftlich an das Warener Amt für Bau, Umwelt und Wirtschaftsförderung, Sachgebiet Planung/Wirtschaftsförderung/Tourismus in der Straße „Zum Amtsbrink 1“ übermittelt werden oder aber per Mail an: planung-wifoe@waren-mueritz.de gesendet werden.

Das Wohngebiet ist für die Stadtentwicklung von Waren von großer Bedeutung, denn die Wohnungsnot im Heilbad ist groß. Die Wohnungsleerstandsquote liegt abzüglich der unbewohnbaren Wohnungen bei 0,5 Prozent. Ein Zuzug von Fachkräften ist im Prinzip kaum möglich, was die wirtschaftliche Entwicklung bremst. Und auch junge Warener, die nach der Schule eine Ausbildung in ihrer Heimatstadt machen wollen, können sich den Traum der eigenen Wohnung kaum erfüllen. Während es beim Warensberg voran geht, läuft es beim Wohngebiet auf dem Papenberg nicht ganz so rund, weil unter anderem der BUND Einwände hat.

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