Ein städtischer Rettungsschwimmer hatte bei seiner Kontrolle um 14.47 Uhr die leblose Frau im Wasser gesehen.
Ein städtischer Rettungsschwimmer hatte bei seiner Kontrolle um 14.47 Uhr die leblose Frau im Wasser gesehen.
Frau verstorben

Bürgermeister äußert sich zu tödlichem Badeunfall in Waren

Nach dem tödlichen Badeunfall wendet sich Warens Bürgermeister an die Rettungsschwimmer und die Angehörigen.
Waren

Obwohl die Sonne brannte und das Wasser glitzerte, war Sonntag kein normaler Badetag im Warener Volksbad. Denn eine Frau war dort verstorben. Ein städtischer Rettungsschwimmer hatte bei seiner Kontrolle um 14.47 Uhr die leblose Frau im Wasser gesehen, sie sofort mit einer weiteren Rettungsschwimmerin aus dem Wasser geholt und mit den erforderlichen Reanimationsmaßnahmen begonnen.

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Trotz aller sofort eingeleiteten medizinischen Maßnahmen konnte die verunfallte Person aber nicht wiederbelebt werden.

„Ich bedanke mich beim Team der städtischen Rettungsschwimmer und bei allen anderen Rettungskräften für ihr schnelles und umsichtiges Handeln. DenFamilienangehörigen der Verunfallten spreche ich mein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus und wünsche ihnen viel Kraft für die vor ihnen liegende, nicht einfache Zeit”, teilte Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) am Montag mit.

Zur genaue Ursache des Todes und des vorangegangenen Unfalls im Wasser gab es am Montag noch keine Informationen von der Polizei.

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Das letzte tödliche Badeunglück im Volksbad liegt mittlerweile vier Jahre zurück. Im Juli 2018 hatten Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht, die gerade mit einem Ausbildungstraining beschäftigt waren, einen 23-jährigen Mann entdeckt, der leblos im Wasser trieb.

Einer der Rettungsschwimmer tauchte zu dem in 2,30 Meter tiefen Wasser treibenden Verunfallten und brachte ihn zum Steg, wo sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen wurde. Mit stabilem Kreislauf konnte der Badegast ins Müritzklinikum transportiert werden, wo er allerdings an Multiorganversagen in Folge des Badeunfalls verstarb.

 

 

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