KAMPFJET-UNGLÜCK

Bundeswehr rechnet nach Eurofighter-Absturz mit längerer Suchaktion

Menschen in der Absturzregion am Fleesensee müssen sich auf Sperrungen über das kommende Wochenende hinaus einstellen. Gäste sollen bei Wachleuten registriert werden.
dpa
Die Menschen in der Region, in der zwei Eurofighter abgestürzt sind, müssen sich länger als gedacht auf Sperrungen einstellen.
Die Menschen in der Region, in der zwei Eurofighter abgestürzt sind, müssen sich länger als gedacht auf Sperrungen einstellen. Petra Konermann
Malchow.

Die Menschen in der Region, in der am Montag zwei Eurofighter der Bundeswehr abgestürzt sind, müssen sich länger als zunächst gedacht auf Sperrungen einstellen. Wie ein Sprecher der Bundeswehr am Dienstag nach einer Lageberatung in Nossentin bei Malchow (Mecklenburgische Seenplatte) sagte, könnte die Suche nach Wrackteilen noch über das kommende Wochenende hinaus andauern. Das mehrere Quadratkilometer große Gebiet, in dem Teile der zwei abgestürzten Maschinen vermutet werden sei zum Teil unwegsam und soll mit zusätzlichen Kräften systematisch durchkämmt werden. Zum Suchgebiet gehören auch Wasserflächen. 

Den Zusammenstoß, bei dem ein Pilot ums Leben kam, hatten Augenzeugen über dem Fleesensee, der mit der Müritz verbunden ist, beobachtet. Die großen Seen der Müritzregion dienen den Piloten seit Jahren als Orientierungspunkte in der Landschaft. Außerdem sollen Soldaten das Gebiet weiträumig über 24 Stunden absperren und die Sperrpunkte bewachen. Der Sprecher rief die Einwohner auf, ihre Gäste bei den Wachleuten registrieren zu lassen, damit sie in die Sperrgebiete hineinkommen und auch wieder hinauskommen. Man wolle verhindern, dass Wrackteile von Unbekannten gefunden und mitgenommen würden, hieß es.

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