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CDU verirrt sich im Dschungel der Plakate

Dass sie nicht überall Wahlwerbung machen dürfen, das wissen die Parteien. Doch nicht alle halten sich daran und buhlen an verbotenen Plätzen um die Wählergunst. Hier auf der Röbeler Chaussee in Waren ist es aber erlaubt.
Dass sie nicht überall Wahlwerbung machen dürfen, das wissen die Parteien. Doch nicht alle halten sich daran und buhlen an verbotenen Plätzen um die Wählergunst. Hier auf der Röbeler Chaussee in Waren ist es aber erlaubt.
Carina Göls

Der Wahlkampf ist längst eröffnet und auch an der Müritz nicht mehr zu übersehen. Doch der Plakatwald hat Grenzen. Selbst für die CDU.

„Warum eigentlich nicht?“ Der Slogan der Linken“, doch mal so richtig mutig zu sein mit dem Konterfei von Heidrun Bluhm vor Augen, hat offenbar ausgerechnet der CDU gefallen. Also, warum eigentlich nicht die Bundestagswahl-Plakate dorthin hängen, wo es nicht erlaubt ist? Und flugs prangte Eckhard Rehberg in der Warener Strandstraße und am Yachthafen damit in Gebieten, die Bürgermeister Norbert Möller (SPD) in seiner „Allgemeinverfügung zur Regelung der Wahlwerbung“ dafür nicht vorgesehen hatte.

Alle Parteien haben laut Henkel die Allgemeinverfügung bekommen. Warum es zwischenzeitlich über Tage „Ausreißer“ in der Bannmeile gab, das wisse er nicht, sagte Henkel, veranlasste aber sofort, dass die widerrechtlich hängenden Statements abgenommen werden. Was von den Parteien, in diesem Fall speziell von der CDU, auch umgehend gemacht wurde.