STADTFEST

Darf das Müritzfest an den Hafen in Waren?

Wie soll das Warener Stadtfest in Zukunft aussehen? Darüber wird der Kulturausschuss jetzt reden. Die Stadtpolitiker müssen jetzt aber Nägel mit Köpfen machen – ansonsten droht ein Problem.
Ingmar Nehls Ingmar Nehls
Welche Kulisse wird sich künftig für das Müritzfest in Waren bieten?
Welche Kulisse wird sich künftig für das Müritzfest in Waren bieten? Stephan Radtke
Waren.

Keine Party am Stadthafen: Das Müritzfest soll auch in Zukunft einen Bogen um den Warener Stadthafen machen. Das sieht zumindest der Ausschreibungsentwurf vor, den die Stadtverwaltung erarbeitet hat. Das dürfte für Diskussionen unter den Mitgliedern des Warener Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss sorgen. Die treffen sich am Dienstag um 18 Uhr im Jugendzentrum „Joo!“, um die Weichen für die Zukunft des Stadtfestes zu stellen.

Gerade über die räumliche Ausdehnung des Festes wurde bei der letzten Sitzung sehr kontrovers diskutiert. Während Hauptamtsleiter Florian Tornow bereits dafür plädierte, das Fest dort zu lassen, wo es in den vergangenen Jahren war, nämlich auf dem Festplatz, dem Kreuzungsbereich Strandstraße/Kietzstraße, der Langen Straße und dem Neuen Markt, wollten einige Stadtpolitiker dies offener gestalten. Peter Sohr (FDP/MUG) sprach sich dafür aus, auch den Stadthafen nicht auszuklammern. Dass sich dann das Müritzfest aufgrund der räumlichen Überschneidung von der Müritz Sail nicht stark genug unterscheide, sei seiner Ansicht nach kein Argument, was auch Sven Breuer (CDU) so einschätzte.

Viel Zeit für die Beantwortung der Frage, wie das Müritzfest ab 2021 aussehen soll, können sich die Ausschussmitglieder nicht lassen. Ein fertiger Ausschreibungstext muss schnell auf den Tisch, denn die Uhr tickt. Geplant ist, dass sich potenzielle Bewerber bis Mitte März bei der Stadtverwaltung melden, damit sich der Kulturausschuss noch bis Ende März mit den Konzepten beschäftigen und sich auf einen neuen Veranstalter einigen kann.

Bis zur Sommerpause soll die Vergabe nach Vorstellung der Kulturausschussmitglieder geregelt sein. Dann hätte der neue Veranstalter, der das Fest drei Jahre ausrichten kann, ein Jahr Zeit für die Vorbereitung. Das letzte Wort, wer das Fest veranstalten soll, hat aber die Stadtvertretung.

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