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Der Fall Gerda Wiese lässt niemanden los

Auf der Suche nach der verschwundenen Gerda Wiese durchkämmten Bereitschaftspolizisten immer wieder die Wälder um Priborn.
Auf der Suche nach der verschwundenen Gerda Wiese durchkämmten Bereitschaftspolizisten immer wieder die Wälder um Priborn.
Udo Roll/Archiv

Fast auf den Tag genau sechs Monate ist her, dass in Priborn eine 67 Jahre alte Frau plötzlich verschwand. Erfolglos wurde wochenlang nach der Rentnerin gesucht. Und heute? Eine Nachfrage bei der Mordkommission.

Die Fotos aus Priborn, Dokumente mit Zeugenaussagen, Notizen und Landkarten haben die Ermittler in schwarze und gelbe Ordner abgeheftet. Acht Aktenordner füllt der Fall Gerda Wiese mittlerweile. Wie griffbereit stehen sie auf einem Regal der Mordkommission in Neubrandenburg. „Uns lässt der Fall auch nicht los“, sagt eine Polizeisprecherin.

Am 5. Dezember war die 67 Jahre alte Frau aus Priborn verschwunden. Dass die Rentnerin einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, gilt als sehr wahrscheinlich. Doch einen eindeutigen Hinweis darauf gibt es bis heute nicht. Und das ist auch das große Problem der Ermittler in diesem mysteriösem Fall. Über Wochen haben hunderte Polizisten die Umgebung durchkämmt, Spürhunde wurden eingesetzt, Anwohner und Bekannte befragt. Erfolglos. Sie fanden keine heiße Spur.

Der Fall sei aber nach wie vor hoch angesiedelt, betont die Polizeisprecherin. In der Abteilung für Kapitalverbrechen.  Kollegen sagen über den Leiter der Abteilung: Der Mann gebe niemals auf. Vielleicht wird er eines Tages die Antwort finden, warum die Frau aus Priborn einfach verschwand.

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