SCHNEE UND EIS

▶️Der Winter kann kommen

Damit die Warener auch im Winter auf freien Straßen fahren können, werden jetzt die Vorbereitungen getroffen. In der Straßenmeisterei stand eine wichtige Überprüfung an.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Die Schneefräsen in der Warener Straßenmeisterei werden bei heftigem Schneefall eingesetzt und werden genauestens i
Die Schneefräsen in der Warener Straßenmeisterei werden bei heftigem Schneefall eingesetzt und werden genauestens inspiziert. Nadine Schuldt
Tim Beutler, André Klotzbücher und Nicole Frank (von links) achten an der Schneefräse auf mögliche Hinwe
Tim Beutler, André Klotzbücher und Nicole Frank (von links) achten an der Schneefräse auf mögliche Hinweise von Michael Lüttke. Nadine Schuldt
Michael Lüttke (l.) spricht mit Michael Günther über den Kleinwagen, mit dem die Radwege frei geschoben werden.
Michael Lüttke (l.) spricht mit Michael Günther über den Kleinwagen, mit dem die Radwege frei geschoben werden. Nadine Schuldt
Waren.

Der Winter kann kommen. Jedenfalls aus Sicht der Straßenmeisterei Waren. Dort wurden die vier Unimogs, zwei Lkws, zwei Kleingeräteträger sowie die dafür passenden Schneefräsen, -pflüge und -schleudern einer aufmerksamen Prüfung durch das Straßenbauamt Neustrelitz unterzogen. Darüber hinaus nimmt die Warener Straßenmeisterei auch fünf komplett ausgerüstete Lkws eines Subunternehmers in Anspruch.

Michael Lüttke, Techniker beim Neustrelitzer Straßenbauamt, hatte zunächst die Schneefräsen, -pflüge- und -schleudern untersucht. Anschließend inspizierte er die Fahrzeuge. „Mach mal die Rundum-Leuchte und den Arbeitsscheinwerfer an“, sagte Lüttke zu Straßenwärter Michael Günther. Durch den Arbeitsscheinwerfer sehe man, ob das Salz ausgebracht wurde, erläuterte er dieBedeutung dieser Scheinwerfer.

Einsatzbereitschaft wird sichergestellt

„Es sind nur ein paar Kleinigkeiten aufgetreten, die gleich behoben wurden“, sagte Michael Lüttke. So würde beispielsweise eine Birne vom Abblendlicht ausgewechselt, erklärte Lüttke, der die Überprüfung vornahm. Darüber hinaus müsse auch der eingerissene Schutzlappen einer Frässchleuder ausgetauscht werden. „Wenn sich die Welle dreht, soll niemand mit der Hand hinein gelangen“, erklärte Lüttke.

 

700 Tonnen Salz

Mit der Überprüfung wolle man die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte sicherstellen, so dass es im Winter keine Komplikationen gebe, so Lüttke. Die Straßenmeisterei Waren sorgt im Altkreis Müritz in den Wintermonaten für freie Fahrt auf einem Streckennetz von immerhin insgesamt 450 Kilometern. Dazu zählen sowohl Bundes- sowie Landes- als auch Kreisstraßen. „Wir betreuen auch Radwege mit einer Gesamtlänge von 100 Kilometern“, sagte Rainer Pflugradt, Leiter der Warener Straßenmeisterei. Seine Mitarbeiter seien bei Extremwetter im Winter im Drei-Schicht-Modus unterwegs. Sie räumen dabei nicht nur die Straßen von Schnee frei, sondern streuen auch Salz aus. Pro Streusalz-Anhänger oder -Auflader transportieren sie an die vier Tonnen. „Wir haben bei uns insgesamt 700 Tonnen Salz gelagert, an unserem Standort Röbel sind es 100 Tonnen“, erläuterte Pflugradt. Verbraucht hatten sie im Winter 2018/2019 an die 600 Tonnen. Sollte es auch in dieser Saison relativ moderat bleiben, könnten sie wieder bei dieser Menge landen.

Technik viel besser geworden

Einer, der seit 44 Jahren für die Warener Straßenmeisterei im Einsatz ist,ist Dietmar Schulz. Er ist in der Winterzeit mit einem Lkw samt Schneepflug-Anschluss auf der B 198 sowie L 24 unterwegs. „Heutzutage sind die Pflüge sicherer montiert, stabiler und besser gefedert als zu DDR-Zeiten“, sagt Schulz. Auch der Allrad-Antrieb sei besonders im Winter von Vorteil. Während die Technik auf dem neuesten Stand ist, scheint das Verhalten einiger anderer Verkehrsteilnehmer nicht sehr vorausschauend zu sein. „Manchmal werden wir überholt, während wir die Straße räumen“, erläutert der 61-jährige. Das sei manchmal sehr brenzlig.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Das DDR Witzbuch

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Waren

zur Homepage