Tierischer Einsatz
Drehleiter rückt zur Katzenrettung in Malchow an

Die Aktion mit der Drehleiter war am Ende von Erfolg gekrönt.
Die Aktion mit der Drehleiter war am Ende von Erfolg gekrönt.

Aus einer brenzligen Situation musste eine Katze gerettet werden. Die saß nicht nur hoch in einem Baum, sondern wurde auch noch von anderen Tieren attackiert.

Rund zwei Stunden hat am Donnerstag die Rettung einer Katze in Malchow gedauert. Das Tier saß mehr als zehn Meter hoch in einem Baum, der in einem Wäldchen hinter dem „Nahkauf“-Supermarkt steht. Eine Mitarbeiterin des Malchower Tierheimes hatte das Kätzchen bemerkt, als es in einer Astgabel hing.

„Dort wurde das Tier bereits von Krähen attackiert, es musste gehandelt werden“, sagte Tierheimleiterin Margret Kuhlmann gegenüber dem Nordkurier. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Feuerwehr halfen, das Tier aus dem Baum zu bekommen. Margret Kuhlmann selbst fuhr in dem Korb der Drehleiter mit nach oben, um die Katze aus dem Baum zu holen.

Dank an die Einsatzkräfte

Das gelang zunächst auch: „Obwohl mich die Katze zwei Mal gekratzt hatte, konnten wir sie in den Korb bekommen. Dann aber sprang sie aus großer Höhe hinunter“, berichtete Margret Kuhlmann. Verletzt hatte sich das Tier dabei offenbar nicht, denn es landete auf dem Dickicht unter dem Baum, und rannte dann fort.

Sie kann auch erklären, warum die Retter eingreifen mussten: Die Katze sei allein auf den Baum geklettert, vielleicht auf der Flucht vor einem Hund. „Und da Katzen nicht rückwärts kriechen, hat sie beim Hinunterklettern mit dem Kopf voran wohl Angst vor der Höhe bekommen. Deshalb konnte sie sich aus eigener Kraft nicht aus der Lage befreien“, meinte Margret Kuhlmann, die gerne einen Dank loswerden wollte: An die Einsatzkräfte, die zur Rettung der Katze angerückt waren.