Mit brachialer Gewalt
Drei Einbrüche in einer Nacht

Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen den Taten.
Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen den Taten.

An der Müritz ist in der Nacht zu Mittwoch in zwei Schlösser und in eine Schule eingebrochen worden. Dabei war der angerichtete Schaden höher als die Beute. Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen den Taten.

In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch ist in der Müritzregion gleich dreimal eingebrochen worden. Alle drei Gebäude liegen in örtlicher Nähe zueinander, so dass die Polizei jetzt einen möglichen Zusammenhang der Straftaten prüft.

So sind unbekannte Täter gewaltsam in das Kinderschloss in Wendorf eingebrochen und haben sämtliche Räumlichkeiten und das Mobiliar in den Räumen durchsucht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden knapp 100 Euro Bargeld entwendet. Der beim Einbruch entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt, teilt Diana Mehlberg, Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, mit.

Mit brachialer Gewalt vorgegangen

Außerdem haben sich nach ihren Angaben bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Schloss in der Dorfstraße in Kittendorf verschafft, das als Hotel genutzt wird. Momentan werden dort sechs Hotelgäste beherbergt. Die Täter haben die Rezeption sowie einen weiteren Raum durchsucht und dabei auch Schränke gewaltsam aufgebrochen. Die Täter entwendeten eine eher geringe Menge Bargeld. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Im dritten Fall in der gleichen Nacht sind die Einbrecher gewaltsam in eine Schule in der Federower Straße in Kargow eingebrochen und haben die Türen zu diversen Räumlichkeiten aufgebrochen und dann sämtliches Mobiliar durchsucht. Dabei sind die Täter mit brachialer Gewalt vorgegangen und haben erheblichen Sachschaden verursacht. Derzeit können noch keine Angaben zum Stehl- oder Sachschaden gemacht werden.

Mögliche Zeugen gesucht

In allen genannten Fällen waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die in der besagten Nacht in Tatortnähe auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, diese an die Polizei in Waren unter 03991-176 224 zu richten.