VERSTEIGERUNG

Ein Mammutbaum aus MV kommt unter den Hammer

In wenigen Tagen beginnt in Linstow die Versteigerung der wertvollsten Laubbäume aus den Wäldern von MV. Dieses Mal ist sogar ein Exot dabei.
Petra Konermann Petra Konermann
Auf dem Wertholzplatz im Wald bei Drewitz lagern die schönsten Laubholzstämme der 2018er-Holzernte.
Auf dem Wertholzplatz im Wald bei Drewitz lagern die schönsten Laubholzstämme der 2018er-Holzernte. Petra Konermann/Archiv
Drewitz.

Die „Sahnehäubchen“ aus den Wäldern des Landes kommen wieder unter den Hammer: Am Donnerstag, 24. Januar, um 9.30 Uhr startet die bereits 28. Wertholzauktion des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Van der Valk Resort Linstow. Dort sollen genau 951 Festmeter der schönsten Laubholzstämme aus den Wäldern des Landes an den Mann gebracht werden. Das sind rund 300 Festmeter mehr als noch 2018.

Erneut sind es Eichen, die den Hauptanteil des Angebotes darstellen, gefolgt von Esche, Buche, Ahorn und Wildkirsche. Erstmals seit 28 Jahren wird auch der Stamm eines Mammutbaumes angeboten – er wuchs bis zu seiner Abholzung im Forstamt Gädebehn. Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligen sich in diesem Jahr 18 kommunale und private Waldbesitzer aus Mecklenburg-Vorpommern mit 400 Festmetern am Versteigerungstermin. Unter ihnen befinden sich auch wieder die Universität Greifswald, die Gutsverwaltung Hohenstein sowie die Städte Rostock, Greifswald, Gnoien und Demmin.

Schneefegen auf den Baumstämmen

Der Versteigerungskatalog, in dem jeder einzelne Baumstamm beschrieben und aufgelistete ist, wurde nach Angaben des MV-Landwirtschaftsministerium an rund 70 Kaufinteressenten aus dem ganzen Bundesgebiet, aber auch ins Ausland geschickt. Die Stämme, die in der kommenden Woche in Linstow versteigert werden sollen, können sich die Interessenten im Vorfeld auch live an schauen: Auf dem Wertholzplatz nahe Drewitz liegen die Stämme bereit.

Mitarbeiter des Forstamtes Nossentiner Heide sorgen bis zur Versteigerung dafür, dass die Stämme gut und jederzeit einsehbar sind. Das bedeutet, dass die Stämme schnee- und eisfrei gehalten werden müssen. Wenn‘s also schneit, dann heißt es im Wald fegen und putzen.

Im vergangenen Jahr lag der Erlös der Wertholzversteigerung nach Angaben des Ministeriums insgesamt bei rund 325 000 Euro.

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