GEFAHR BEI DER FEUERWEHR

Erhöhtes Krebsrisiko bei den Müritz-Wehren „Riesen-Thema“

Auch an der Müritz lassen die Krebsfälle bei der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr die ehrenamtlichen Brandbekämpfer nicht kalt. Ein Experte gibt ihnen Tipps.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Wenn Feuerwehrleute beim Einsatz mit giftigen Stoffen in Berührung kommen, müssen sie ihre Kleidung nach dem Einsatz
Wenn Feuerwehrleute beim Einsatz mit giftigen Stoffen in Berührung kommen, müssen sie ihre Kleidung nach dem Einsatz so schnell wie möglich wechseln. Susann Salzmann
Waren.

Eigentlich wissen ehrenamtlichen Brandbekämpfer Bescheid. Sie wissen um krebserregende Rauchgase, die sich bei Wohnungsbränden verbreiten können. Sie wissen um die Gefahr von Kohlefasern, die bei brennenden Autowracks die Lungen von Helfern gefährden. Sie wissen, dass mit Schadstoffen kontaminierte...

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Organisation „Feuerkrebs“: „Risiko bei Ehrenamtlern nicht geringer“

38 Langzeitstudien gebe es, die einen direkten Zusammenhang zwischen erhöhtem Krebsrisiko und der Feuerwehrarbeit bescheinigen. Das bestätigte Marcus Bätge von der Organisation „Feuerkrebs“. Das Problem durch Argumente der Einsatzdifferenz und -schwere zwischen haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkräften herunterzuspielen, ist für Bätge nicht zielführend: „Das Risiko bei Freiwilligen ist nicht minder geringer.“

Die deutschlandweit einzigartige Organisation empfiehlt den Einsatzkräften, von der Schutzkleidung direkt nach Einsatzende in Übergangskleidung zu wechseln und sich Hände, Gesicht und Nacken zu waschen. Das größte Risiko für Feuerwehrleute sieht er in der Nachsorge. Wer nach einem Einsatz schwitzt, bei dem öffnen sich die Hautporen. Ist die Transpiration beendet, die Poren aber noch offen, können Rußpartikel in die Haut gelangen.

Bätge plädiert dafür, dass beim Krebsregister auch bestimmte potenzielle krebsbegünstigende Tätigkeiten registriert werden – so wie beispielsweise bei der Feuerwehr.

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