VERSUCHTER TOTSCHLAG

Erneut Messer-Attacke im Warener Obdachlosenheim

Ein 58-Jähriger ist in der Obdachlosenunterkunft in Waren mit einem Messer auf einen jüngeren Mann losgegangen – in der Absicht, diesen zu töten.
Mathias Greisert Mathias Greisert
Die Polizei ermittelt nach einem Messer-Angriff in Waren gegen einen Obdachlosen wegen versuchten Totschlags.
Die Polizei ermittelt nach einem Messer-Angriff in Waren gegen einen Obdachlosen wegen versuchten Totschlags. Nadine Schuldt
Waren.

In Waren ist es am Dienstagnachmittag erneut zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Obdachlosen gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hat ein 58-Jähriger in der Unterkunft in der Teterower Straße einen 38-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen. Er soll dabei gesagt haben, dass er den anderen umbringen werde. Mitte April 2018 hatte es in der gleichen Einrichtung bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben.

Der Jüngere konnte diesmal den Angriff abwehren, erlitt aber eine tiefe Schnittwunde am rechten Unterarm. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Warener Krankenhaus gebracht, wo er ambulant versorgt wurde. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Am Mittwoch wurde er nach Nordkurier-Informationen dem Haftrichter vorgeführt und schließlich in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Beide Männer standen unter erheblicher Einwirkung von Alkohol, so die Polizei weiter. Es wurde Anzeige wegen versuchten Totschlags erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Kommentare (3)

Pack verträgt sich!

Nee, elionore. Das sind Menschen, die durch Schicksal, Krankheit oder möglicherweise deeg Gewalt in Familie oder DDR-Kinderheimen geprägt wurden. Ich schreibe das ohne Ironie.
Würden Sie die Geschichte dieser Menschen kennen, würden sie etwas anderes erfahren können. Damit entschuldige ich nicht die Tat.

Und erst ein Kommentar? Ach so, verstehe...