Benefizkonzert
Erst die Arbeit, dann der Abiball

Die Zwölftklässler präsentierten bei dem Benefizkonzert eine musikalische Vielfalt.
Die Zwölftklässler präsentierten bei dem Benefizkonzert eine musikalische Vielfalt.
Nadine Schuldt

Noch sind es für die Wossidlo-Abiturienten Monate bis zu ihrem großen Abschlussball. Mindestens 15.000 Euro wollen die Warener Schüler für ihr Fest selbst durch Aktionen beisteuern.

Die Zwölftklässler des Warener Wossidlo-Gymnasiums machen aus der St. Marienkirche einen riesigen Klangkörper. Ein Ereignis, das nicht grundlos gerade zu dieser Zeit stattfindet. „Als Schüler wollen wir etwas zu unserem Abiball im nächsten Jahr beitragen”, erzählt die Schülerin Anne Moritz. Die junge Frau aus Waren gehört zum aktuellen Abiturjahrgang. Sie ist eine unter insgesamt 80 des gesamten Jahrgangs.

Eine konkrete Kostenaufstellung für die Abifeier stünde zwar noch aus, aber die vorläufigen Gesamtkosten belaufen sich laut der Zwölftklässlerin auf ungefähr 30 000 Euro. „Mindestens die Hälfte davon wollen wir als Schüler einnehmen”, spricht Moritz für sich und ihre Jahrgangsmitschüler. Mit der Gegenfinanzierung stehe man sicherlich noch ganz am Anfang, aber „wir sind schon jetzt sehr, sehr dankbar”, freut sich die Warenerin. Anlass zur Freude gibt das Benefizkonzert in der Marienkirche, bei dem knapp 40 Zwölfer den kirchlichen Chorraum als Bühne für sich eroberten und durch ihre Lehrer Peggy Kiepke und Christian Schneeweiß unterstützt wurden. Insgesamt kamen 136 Besucher und spendeten zusammen 1000 Euro.

Durch vorherige Aktionen wie Flyerverteilen und Ansparen übrig gebliebenen Geldes von der Klassenfahrt sei die Summe damit bereits auf 2500 bis 3000 Euro insgesamt gestiegen. Demnächst werden sich die Lernenden der Abschlussklasse auch durch Inventuren für den Abiball dazu verdienen. Der Abiball soll übrigens in der Klinker Tennishalle stattfinden. Raummiete, Technik und Buffet würden einen großen Teil der 30 000 Euro regelrecht verschlingen.