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Laster fährt in Sperre

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Erster Zwischenfall in der A19-Staufalle

Unter die Höhenbegrenzung passen nur Pkw durch. Auf dem verengten Fahrstreifen geht es im Schneckentempo voran.
Unter die Höhenbegrenzung passen nur Pkw durch. Auf dem verengten Fahrstreifen geht es im Schneckentempo voran.
Udo Roll

Die Sperrung der Petersdorfer Brücke ist für einige Orte in der Region ein Problem. Nun gibt es erste Vorschläge, um die Belastungen zu reduzieren.

Vertreter des Verkehrsministeriums und Straßenbauexperten haben am Mittwoch mehrere Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsbelastungen  angekündigt, die durch die Sperrung der Petersdorfer Autobahnbrücke hervorgerufen werden. „Wir werden die Situation permanent beobachten und anpassen“, teilte Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich auf einer Veranstaltung in Plau mit Vertretern der betroffenen Orte und aus der Tourismusbranche mit.

Es würden unter anderem Möglichkeiten für zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, veränderte  Ampeltakte und Lärmschutzmaßnahmen geprüft. Auf alternative Routen soll künftig bereits am Berliner Ring hingewiesen werden – zusätzlich soll über die Medien auf Staugefahren an der Brücke hingewiesen werden.  

Brummi am morgen bringt Sorgen

Die marode Autobahnbrücke auf der A 19 ist seit Ende April in Richtung Norden für den Schwerverkehr gesperrt. Der Lkw-Verkehr wird über die Bundesstraßen durch Alt Schwerin, Stuer und Plau am See gelenkt – mit erheblichen Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Tourismusbranche. Zum Schutz der maroden Autobahnbrücke waren am Dienstagabend statische Seiten- und Höhenbegrenzungen aufgebaut worden. Die Überführung kann in Richtung Norden nur noch von Fahrzeugen mit maximal 2,10 Meter Breite und drei Metern Höhe überquert werden. Die Fahrbahn wurde für rund 700 Meter auf eine Spur verengt, auf der eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gilt.

Der erste Zwischenfall ereignete sich bereits am Mittwochvormittag: Ein Lkw hatte die vorgegebene Abfahrt ignoriert und war gegen die neu eingerichtete Höhenbegrenzung gefahren. Der Schaden betrug 300 Euro.