ERMITTLUNGEN LAUFEN

Ertrunkener Jugendlicher soll obduziert werden

Die Ermittlungen zum Tod eines 17-Jährigen in Malchow sind noch nicht abgeschlossen. Es soll vor allem die Frage geklärt werden, warum er gestorben ist.
Petra Konermann Petra Konermann
Am Sonntagvormittag wurde der 17-Jährige von den Einsatzkräften tot im Malchower Strandbad geborgen.
Am Sonntagvormittag wurde der 17-Jährige von den Einsatzkräften tot im Malchower Strandbad geborgen. Petra Konermann
Malchow.

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat die Obduktion des 17-Jährigen angeordnet, der am Sonnabend-Abend im Malchower Strandbad gestorben ist. Das erklärte jetzt Diana Mehlberg, Pressesprecherin der Polizei, auf Nordkurier-Nachfrage. „Die Obduktion wird durchgeführt, weil bislang nicht klar ist, warum der Jugendliche gestorben ist”, sagte sie. Denn schon am Wochenende war durch Messungen klar, dass die Wassertiefe unterhalb des Sprungturmes ausreichend und daher offenbar nicht der Grund für den Tod des Jugendlichen war. Untersucht werden soll die Leiche des 17-Jährigen nun in Greifswald. Ergebnisse, so die Polizeisprecherin, könnten eventuell im Laufe der Woche vorliegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Berufsschüler aus dem Raum Parchim am Sonnabend mit Freunden am Strandbad gefeiert und war dann gegen 22 Uhr vom Turm der Badestelle aus ins rund sechs Meter tiefe Wasser gesprungen. Er wurde sofort von seinen Freunden vermisst, die die Rettungskräfte alarmierten. Eine groß angelegte Suchaktion mit Kräften der Feuerwehren aus Malchow, Alt Schwerin und Waren, des DRK, der Wasserschutzpolizei und zweier Rettungshundestaffeln lief bis zum Sonntagmorgen, auch weil man auf Grund von Zeugenaussagen zunächst noch davon ausging, dass der 17-Jährige eventuell an Land geschwommen sein könnte. Die Suche wurde nach einer kurzen Pause am Sonntagmorgen fortgesetzt. Gegen 11.30 Uhr konnten Einsatzkräfte die Leiche des 17-Jährigen in der Nähe des Sprungturmes bergen.

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