NACH FLUGZEUG-ABSTURZ

Eurofighter-Wracks geborgen – Sicherheitszonen aufgehoben

Zwei Wochen nach dem Eurofighter-Unglück am Fleesensee sind die Absturzstellen geräumt und freigegeben. Betreten werden sollten sie trotzdem nicht.
dpa
Zwei Wochen nach dem Absturz zweier Kampfflugzeuge an der Mecklenburgischen Seenplatte sind beide Wracks geborgen.
Zwei Wochen nach dem Absturz zweier Kampfflugzeuge an der Mecklenburgischen Seenplatte sind beide Wracks geborgen. Team Luftwaffe
Nossentin.

Zwei Wochen nach dem Absturz zweier Kampfflugzeuge an der Mecklenburgischen Seenplatte sind beide Wracks geborgen. Zudem sei der militärische Sicherheitsbereich um die Orte Nossentiner Hütte und Nossentin bei Silz aufgehoben, sagte ein Sprecher der Bundesluftwaffe am Montag in Berlin. Die Absturzstellen sollten aber nicht betreten werden. Das Gros der Trümmer sei zum Geschwaderstandort nach Laage bei Rostock gebracht worden.

Bei einer Luftkampfübung waren am 24. Juni zwei Jets kollidiert und abgestürzt. Ein Ausbilder-Pilot konnte sich per Fallschirm retten; ein junger Pilot, dessen Maschine in ein Waldstück stürzte, starb. Dort war die Bergung besonders kompliziert. Die Unfallursache wird noch ermittelt, die Flugschreiber dazu ausgewertet. Das Geschwader 73 „Steinhoff” hatte eine technische Ursache aber ausgeschlossen und die Trainingsflüge nach einer Woche Pause wieder aufgenommen.

Der Sprecher sagte, bei den Ortsfeuerwehren seien Container aufgestellt worden, damit die rechtlichen Trümmerteile dort gesammelt werden können. Finder sollten aber am besten Polizei oder Feuerwehr zur Bergung holen. An diesem Dienstag soll es in Laage eine Gedenkveranstaltung für den getöteten 27 Jahre alten Piloten geben. Diese wird laut Bundeswehr auf Wunsch der Familie aber nicht öffentlich stattfinden.

 

 

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