ENDLAGER IN WREDENHAGEN?

Experte informiert über Atommüll

Dass in ihrer Gemeinde ein Endlager für hoch radioaktiven Abfall entstehen könnte, bewegt so viele Wredenhagener, dass die für Montagabend geplante Info-Veranstaltung verlegt wurde.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Die Wredenhagener wollen keinen Atommüll in ihrem Ort endlagern.
Die Wredenhagener wollen keinen Atommüll in ihrem Ort endlagern. Sebastian Kahnert
Wredenhagen.

In Wredenhagen wird am Montagabend möglicherweise eine Bürger-Initiative gegen das mögliche Atommüll-Endlager in dem Ort gegründet. Mitglieder der Gemeindevertretung äußerten solche Gedanken auf ihrer jüngsten Sitzung. Einige von ihnen sind um 19  Uhr beim Info-Treffen im Innenhof der Wredenhagener Burganlage. „Das ist ein ganz wichtiger Termin“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Roland Zahn. Es sei wichtig, dass sie als neue, große Gemeinde klar Stellung dagegen beziehen. Auch Mitglieder des Amtsausschusses positionierten sich bereits gegen solch ein Vorhaben. Einige Abgeordnete wie auch andere Bürger werden am Montag beim Info-Treffen dabei sein.

Wegen der großen Nachfrage wurde es vom Gemeindezentrum dorthin verlegt. „Wir erwarten doch schon einige Leute“, sagte Initiatior Sam Bohr. Der im Nachbarort Neukrug lebende Raumdesigner hat für die Veranstaltung den Fachmann Jochen Stay von der Anti-Atomorganisation „ausgestrahlt“ eingeladen. Die Organisation hat auf ihrer Homepage eine Karte veröffentlicht, auf der mögliche Atommüll-Standorte in Norddeutschland – darunter auch Wredenhagen – eingetragen sind.

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Kommentare (1)

... der Salzstock bei Wredenhagen ist KEIN guter einschlusswirksamer Gebirgsbereich für ein Endlager - Salzstöcke reissen immer am Rande andere Geologien mit bei der Aufwölbung (von 248 Mio. Jahren) und Salzstöcke sind auch nicht ausreichend mit Sedimenten aus 250 Mio. Jahren überdeckt - wir haben z. B. die Erfahrung mit der Asse - für das DBHD 1.4 Castoren Endlager kommt nur eine Steinsalz-SCHICHT in die engste Auswahl - eine Tiefsalz-SCHICHT die dort seit 250 Mio. Jahren warm und trocken lagert - wie z. B. bei Glasin - dem Tiefenschwerpunkt des Zechsteinmeeres (Zeitalter Perm) - dort soll das DBHD Endlager entstehen (Deep Big Hole Disposal) - Sicherheit geht immer vor - Tiefe und Verschluss im Steinsalz aus Bergdruck bringen Sicherheit - Mit freundlichen Grüssen - Volker Goebel - Dipl.-Ing. - Endlager-Fachplaner ww