Für Fahrradtouren
Fahrradweg bei Malchow wird ausgebaut

Um das touristische Angebot für Radfahrer zu erweitern, wird der Fahrradweg jetzt auf einer Strecke von mehr als 1000 Metern ausgebaut.
Um das touristische Angebot für Radfahrer zu erweitern, wird der Fahrradweg jetzt auf einer Strecke von mehr als 1000 Metern ausgebaut.
Jens Büttner

Zwischen Laschendorf und Untergöhren wird der Weg auf einer Länge von 1000 Metern hergerichtet. Davon sollen nicht nur Urlauber, sondern auch Anwohner profitieren.

Der Radweg zwischen den Ortsteilen Laschendorf und Untergöhren wird sich bald ganz neu präsentieren. „Die Region rund um Malchow ist hervorragend geeignet für Radtouren durch die beeindruckende Natur. Doch der Radweg zwischen Laschendorf und Untergöhren muss für unbeschwerte Touren dringend hergerichtet werden. Mit den jetzt begonnenen Bauarbeiten wird sich die Situation erheblich verbessern. Davon profitieren Urlauber, Tagesgäste und Anwohner“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Malchower Ortsteile Laschendorf und Untergöhren verbinden die Gemeinden Inselstadt Malchow und Göhren-Lebbin. Neben vielfältiger Hotellerie und Gastronomie gibt es in beiden Orten Gewerbetreibende, die Angebote für den Fahrradtourismus bereithalten. Um das touristische Angebot für Radfahrer zu erweitern, wird der Fahrradweg jetzt auf einer Strecke von mehr als 1000 Metern ausgebaut. „Mit dem Vorhaben wird die touristische Infrastruktur verbessert und eine Lücke im Radwegenetz geschlossen“, sagte Glawe.

5100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten im Nordosten

Der Radwegeabschnitt in Malchow gehört zum 375 Kilometer langen Radrundweg „Eiszeitroute“, der von Demmin unter anderem über Neubrandenburg, Neustrelitz, Malchow und Waren führt. In Mecklenburg-Vorpommern stehen laut Mitteilung des Verkehrsministeriums neun Radfernwege mit etwa 2300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen. „Ein gut ausgebautes Radwegenetz ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wichtig. Da haben wir noch Verbesserungsbedarf, deshalb unterstützen wir die Investitionen der Städte und Gemeinden beim Ausbau“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition der Baumaßnahme beträgt knapp 394 000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit knapp 375 000 Euro aus verschiedenen Fördertöpfen.