FEIERN IN DEN MAI

Feuerwehr braucht einen Umweg zum Maibaum

Lieber magisch oder doch besser sportlich? Der Mai-Auftakt kam in der Müritzregion bunt und abwechslungsreich daher. Und für die Warener Brandbekämpfer wurde es sogar noch aufregender als gedacht. Dafür sorgte ein piepsender Rauchmelder.
Petra Konermann Petra Konermann
Feuerwehr und THW sorgten in Waren dafür, dass der traditionelle Maibaum wieder auf dem Neuen Markt steht.
Feuerwehr und THW sorgten in Waren dafür, dass der traditionelle Maibaum wieder auf dem Neuen Markt steht. Stephan Radtke
Wer legt wen auf die Matte? Die Malchower Judokas zeigen, wie es geht.
Wer legt wen auf die Matte? Die Malchower Judokas zeigen, wie es geht. Petra Konermann
Hexen, wohin man an der Alten Bürg in Penzlin auch schaute. Hier haben sich Monika Pateffke, Christiane Junghans, Elisabeth Jatsch und Irmtraut Kittner (von links) als magische Frauen verkleidet.
Hexen, wohin man an der Alten Bürg in Penzlin auch schaute. Hier haben sich Monika Pateffke, Christiane Junghans, Elisabeth Jatsch und Irmtraut Kittner (von links) als magische Frauen verkleidet. Thomas Beigang
Viele Vereine hatten sich am Demokratiefest beteiligt, das am Warener Hafen zu finden war.
Viele Vereine hatten sich am Demokratiefest beteiligt, das am Warener Hafen zu finden war. Stephan Radtke
Waren.

Hexen kommen an Penzlin nicht vorbei – kein Wunder, hier geben sich die magischen Damen immer zur Walpurgisnacht ein Stelldichein. Aus Penzlin und der nahen und fernen Umgebung waren Hexen und ihre Begleiter am letzten April-Abend auf der Alten Burg in Penzlin angetreten, um hier traditionell die Walpurgisnacht zu feiern – und viele hundert Gäste wollten sich das Schauspiel nicht entgehen lassen. Dazu passend entzündeten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Penzlin pünktlich um 21 Uhr ein riesiges Feuer.

Nur mit vereinten Kräften lebt eine Warener Tradition: Am Vorabend des 1. Mai wurde auf dem Neuen Markt der Maibaum aufgerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr rückte dafür aus, um gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Stadtbauhof den geschmückten Baum aufzurichten. Doch auf der Anfahrt zur Warener Innenstadt erreichte die Kameraden der Feuerwehr ein realer Einsatz. „Ein aktiver Rauchmelder in der Hainmüller-Straße“, lautete die Meldung. Ein vergessener Kochtopf auf einer heißen Herdplatte  war für die Kameraden dann aber keine echte Herausforderung: Nach einem schnellen Einsatz konnten sie sich wieder dem Maibaum widmen. Schaulustige hatten auf dem Marktplatz das Spektakel verfolgt. Über mehrere Leinen sicherten Jugendliche und Aktive von Feuerwehr und THW den bunten Mast, der langsam mit Hilfe der Drehleiter aufgerichtet wurde. Nur eine Viertelstunde später wehte die Maikrone in luftiger Höhe. Dafür gab‘s Beifall von den Zuschauern.

Malchow geht sportlich in den Wonnemonat

Politisch wurde es dann zum „Tag der Arbeit“ am Warener Hafen. Hier lockten die wärmenden Sonnenstrahlen, maritimes Flair und das zweite „Fest der Demokratie“ zahlreiche Besucher an. Gut zwei Dutzend Vereine und Verbände sowie einige demokratische Parteien wollten beim „Demokratiefest“ Kinder und Senioren, Frauen und Männer über ihre Arbeit und die Möglichkeiten der aktiven Mitwirkung informieren. Ermöglicht wurde diese Aktion durch das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und mit Hilfe des Projektes „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. Mit einem bunten Rahmenprogramm, das durch Musik, Tanz und Sport bestimmt wurde, konnte das Vereinsfest viele Besucher anlocken.

Auf Magie und auf Politik wurde in Malchow komplett verzichtet – hier standen Sport und Bewegung im Mittelpunkt. Sage und schreibe seit rund 50 Jahren gibt es  am 1. Mai ein Familiensportfest in der Inselstadt. Die Tradition hat der MSV Malchow nach der Wende aufrecht erhalten und damit auch in diesem Jahr wieder einen Volltreffer gelandet: „Es sind rund 2000 Besucher gekommen“, freute sich Bernd Sagunski, Leiter der Abteilung Fußball des MSV. Sämtliche Vereine der Stadt präsentierten sich auf dem Waldsportplatz und boten viele Mitmach-Aktionen.

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