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Feuerwehr erst nach 30 Minuten beim Brand

Während der Löscharbeiten war die B 192 gesperrt.
Während der Löscharbeiten war die B 192 gesperrt.
Petra Konermann

Ein Wohnwagen fing Feuer, mehrere Explosionen hallten durch Sietow. Die Feuerwehr wurde sofort alarmiert. Doch bis sie eintraf dauerte es. Lange.

Zu einem eigentlich kleinen Brand in Sietow sind am Dienstagvormittag die Wehren aus Malchow und Röbel mit insgesamt 30 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen ausgerückt. Auf dem Hof eines Wohngebäudes an der B 192 war zunächst ein Wohnwagen in Flammen aufgegangen. Weil die alarmierte Feuerwehr jedoch erst nach rund 30 Minuten am Einsatzort eintraf, griff das Feuer auf zwei parkende Pkw über.

Bitter: Die Sietower Feuerwehr konnte mit ihrem Löschfahrzeug selbst nicht zur Brandstelle ausrücken, weil kein Fahrer vor Ort war, der die Berechtigung besitzt, das Fahrzeug zu fahren. In dem Wohnwagen verbrannten die persönlichen Sachen wie Ausweise und Bekleidung eine Kölners, der bei dem Sietower Horst Wolf zu Gast war. "Ich mache mir große Sorgen, dass es so lange gedauert hat, bis die Feuerwehr eintraf", so Horst Wolf gegenüber dem Nordkurier. Wegen des Feuerwehreinsatzes musste die B 192 kurzzeitig voll gesperrt werden.