Einsatz in Röbel

Feuerwehr rückt nach Kurzschluss an Photovoltaik-Anlage aus

Alarm im Röbeler Industriegebiet. Dort stieg plötzlich Rauch auf.
dpa
Die Feuerwehr war mit Drehleiter vor Ort.
Die Feuerwehr war mit Drehleiter vor Ort. Stephan Radtke
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Röbel.

In Röbel kam es am Sonnabendmittag zu einem Kurzschluss in einer Photovoltaik-Anlage. Passanten hatten Qualm über den Dächern eines Firmengebäudes im Glienholzweg 6 bemerkt und wählten den Notruf. Laut Polizei ging der Alarm gegen 12.50 Uhr ein. Die Feuerwehren Röbel und Groß Kelle rückten mit Drehleiter aus. Vor Ort hat es offenbar zuvor aus einem Schaltkasten gequalmt, auch Feuer war zu sehen. Die gesamte Dachfläche war mit Solarmodulen einer Photovoltaikanlage bestückt, doch von Rauch und Feuer war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nichts mehr zu sehen. Die Kameraden sicherten die Einsatzstelle und kontrollierten die Dachfläche. Sie mussten jedoch zunächst auf den Netzbetreiber warten, weil die Anlage unter Spannung steht. Nach ersten Informationen wurden keine Menschen verletzt.

Die Röbeler Kameraden hatten für diesen Einsatz mit einer "schlagkräftigen Truppe" den in Röbel stattfindenden Amtsfeuerwehrtag verlassen müssen, so Amtswehrführer Bodo Burk.

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Kommentare (1)

Was kaum einer weiß, ist, dass die Kabel im Wetter schon nach wenigen Jahren oft hart und brüchig werden. So kann es punktuell zu großer Hitzeentwicklung bis hin zu Kabelbränden- oder schwelbränden kommen. Auf diese Weise können ganze Dachstühle niederbrennen. Ein zusätzliches Problem ist, dass die Feuerwehr bei Sonnenschein nicht einfach so löschen darf, weil die ganze Anlage unter Strom steht.