ÖLTEPPICH

Feuerwehr verhindert Umweltkatastrophe an der Müritz

Die Feuerwehr löscht nicht nur Brände, sondern hilft auch bei Vorfällen auf dem Wasser. Am Samstag rückte sie nach Rechlin aus. Sie kam gerade rechtzeitig.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rechlin und Röbel mussten ausrücken, weil Öl auf dem Claassee gemeldet wurde.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rechlin und Röbel mussten ausrücken, weil Öl auf dem Claassee gemeldet wurde.
Rechlin.

Rechliner und Röbeler Kameraden mussten am Samstagnachmittag zu einer Gewässerverschmutzung in Rechlin ausrücken. Auf dem Claassee war Öl im vorderen Bereich ausgelaufen. Das hatte ein Bürger der Wasserschutzpolizei Waren mitgeteilt. Damit wurden auch die Wehren alarmiert. Die Feuerwehrleute waren mit zwei Booten vor Ort. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, hatte sich durch das Öl ein bunter Film auf etwa 700 Quadratmeter der Wasseroberfläche ausgedehnt.

Die Kameraden dämmten die Verschmutzung mit mehreren Ölsperren ein. Wie es von der Wasserschutzpolizei heißt, sei ein nicht ordnungsgemäßer Tankvorgang an einem Boot die Ursache für die Gewässerverunreinigung. Der übergelaufene Dieselkraftstoff sei ins Hafenbecken der Marina gelaufen. Laut Rechlins Wehrführer Bodo Burk sei jedoch kein Öl in die Müritz gelaufen.Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, sei ein Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung gegen den Verursacher eingeleitet worden.

Auf dem Rückweg von diesem Einsatz hatten die Kameraden gleich den nächsten Einsatz - und halfen einem Havaristen.

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