Fünf Jahre Haft verhängt

Foltertod von Sarah H.: Nach Urteil Revision eingelegt

Die 32-Jährige, die aus der Sat.1-Show „Schwer verliebt” bekannt war, wurde zu Tode gequält. Dafür wurde ihr Lebensgefährte Axel-Ingo G. zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Der Fall wird nun den Bundesgerichtshof beschäftigen.
Axel-Ingo G. (im Vordergrund) soll seine 32-jährigen Lebensgefährtin im Sommer 2016 gefesselt und derart mit einer Peitsche geschlagen haben, dass sie an den Verletzungen starb.
Axel-Ingo G. (im Vordergrund) soll seine 32-jährigen Lebensgefährtin im Sommer 2016 gefesselt und derart mit einer Peitsche geschlagen haben, dass sie an den Verletzungen starb. Bernd Wüstneck
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Neubrandenburg/Alt Rehse.

Der erschütternde Fall von Sarah H. in Alt Rehse bei Neubrandenburg, die zu Tode gefoltert wurde, wird den Bundesgerichtshof beschäftigen. Der Anwalt des zu fünf Jahre Haft verurteilten Lebensgefährten des Opfers hat Revision eingelegt, wie der Sprecher des Landgerichtes Neubrandenburg Carl Christian Deutsch am Freitag sagte. Damit werde der Bundesgerichtshof den Prozessverlauf auf Gesetzesverletzungen hin prüfen. Der 51 Jahre alte Mann war der Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen worden.

Er hatte nach Auffassung des Gerichtes seine 32 Jahre alte Lebensgefährtin nackt ans Bett gefesselt, mit einer Peitsche misshandelt und dann sterben lassen. Der Verteidiger hatte Freispruch gefordert, da seinem Mandanten die Tat nicht nachzuweisen sei.

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