Schwerer Verkehrsunfall
Fünf Verletzte wegen geplatzten Reifens auf der A19

Der Fahrer des ausweichenden Pkws wurde durch sein Ausweichmanöver schwer verletzt und nach Plau am See gebracht.
Der Fahrer des ausweichenden Pkws wurde durch sein Ausweichmanöver schwer verletzt und nach Plau am See gebracht.
Archiv

Einem Wagen platzte mitten auf der A19 der Reifen. Ein zweiter Wagen konnte nicht mehr ausweichen. Dabei wurde ein Fahrer schwer verletzt. Die Autobahn war voll gesperrt.

Erheblicher Personen- und Blechschaden ist die Konsequenz eines schweren Unfalles am Freitagvormittag auf der Autobahn 19 in Höhe Krakow am See. Dabei wurde ein Fahrer schwer- sowie vier weitere Personen leicht verletzt. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 30 000 Euro ein.

Wie die Autobahnpolizei mitteilte, platzte gegen 9.40 Uhr der Reifen eines schwedischen BMWs. Der kam daraufhin ins Schleudern. Ein nachfolgender BMW-Fahrer versuchte, den Reifenteilen noch auszuweichen. Dabei verlor er die Kontrolle, der Wagen überschlug sich.

Schwedische Familie mit zwei Kindern

Der Fahrer des ausweichenden Pkw wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus in Plau am See gebracht. Die vierköpfige schwedische Familie, darunter zwei Kinder im Alter von neun und zwölf Jahren, wurde ins Uniklinikum Rostock gebracht. Die Familie erlitt ausschließlich leichte Verletzungen.

Für den Krankentransport wurde ein Hubschrauber eingesetzt. Dafür musste die Autobahn in Richtung Berlin kurzzeitig voll gesperrt werden. Beide Wagen erlitten einen Totalschaden.