Unsere Themenseiten

:

Fußball-Veteranen bei Jubiläum aktiv

Zum Warener Stadtjubiläum lädt Gastwirt Wolfgang Kerber am 9.Juli die Warener Fußball-Oldies zu einem Frühschoppen mit Programm, Gesprächsrunde und Ausstellung ein. [KT_CREDIT] FOTO: Gerhard Lange

VonGerhard LangeZum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Waren steuern auch die Fußball-Veteranen ein Programm bei.WAREN.Wenn die Stadt Waren im Juli mit einer ...

VonGerhard Lange

Zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Waren steuern auch die Fußball-Veteranen ein Programm bei.

WAREN.Wenn die Stadt Waren im Juli mit einer Festwoche zu ihrem 750-jährigen Jubiläum ruft, hat auch der Fußball im vielschichtigen Programm dieser Tage seinen Platz - mit Einladung an die Warener Fußballoldies zu einem am 9. Juli in der historischen Gaststätte Ratskeller um 10 Uhr beginnenden Frühschoppen. Der Aufruf des Festkomitees an die Warener, sich mit eigenen Vorschlägen an den Festlichkeiten zu beteiligen, hatte den Ratskeller-Inhaber Wolfgang Kerber auf die Idee gebracht, aus der vor allem in der Nachkriegszeit entstandenen einstigen engen Verbindung zwischen Gasthof und Fußballverein in Rückerinnerung ein solches Treffen auszurichten. Und das obendrein als Talk-Show unter Teilnahme ehemaliger National- und Clubspieler. Dazu liegen bereits feste Zusagen vor. Darunter von Ex-Nationalspieler Rainer Ernst, in Neustrelitz zuhause, aber ebenso auch von aus dem Warener Fußball hervorgegangenen Talenten wie Jens Koppe (zum FC Hansa), Jens Landrath (delegiert zum 1. FC Magdeburg) oder Horst Tunn, als Torwart mit großem Format nach Neubrandenburg geholt. So sind Wolfgang Kerber und seinen Mitorganisatoren, wie er betonte, die Oldies der Warener Fußballgeschichte zum unterhaltsamen Frühschoppen mit einer geselligen Spielrunde, mit einem Torwandschießen beispielsweise, allesamt willkommen.
Überliefert ist, dass der damalige Vorgänger von Kerber, der Gastwirt Robert Meyer, in einer engeren Fördergruppe dem Warener Fußball aktiv zur Seite stand. Nicht zuletzt rückte daher der Ratskeller ins Blickfeld. Auf dem Kiebitzberg gab es dazumal beim Neuanfang nur eine aus dem ehemaligen Marinelager Warenshof organisierte Baracke, zugleich Unterkunft für den Platzwart, ferner mit eher engem Vorraum. Da hatte natürlich der Ratskeller mit seinen vergleichsweise Annehmlichkeiten Vorrang für Vorstandssitzungen. Im Meyer`schen Lokal wurde nachgewiesenermaßen so manche dritte Halbzeit „ausgetragen“. Erzählt wird von Oldies in diesem Zusammenhang, dass, wenn die Mannschaft nach siegreichen Auswärtsspielen heimkehrte, erst noch der Bus so oft den damals mitten auf dem Marktplatz befindlichen Kandalaber umrundete je nach der Anzahl der geschossenen Tore. Den Durst löschte man hinterher gleich nebenan bei Robert Meyer.