Die vier Betroffenen mussten mit Verdacht auf Gasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Die vier Betroffenen mussten mit Verdacht auf Gasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Susan Ebel
Kohlenmonoxid

Gas-Vergiftung auf dem Boot – vier Menschen im Krankenhaus

Vier Bootsfahrer haben sich in der Marina Malchow offenbar eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zugezogen. Warum das Gas ausgetreten war, muss jetzt untersucht werden.
Malchow

Auf einem Boot in der Marina Malchow haben sich in der Nacht zum Dienstag vier Menschen eine Gasvergiftung zugezogen. Alle vier Personen konnten laut Polizei das Boot verlassen, sie wurden mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung zur Behandlung in Krankenhäuser in Waren und Plau gebracht.

Kurz nach Mitternacht hatte ein Mann den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass er und seine Begleiter unter gesundheitlichen Problemen leiden. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich alle Personen auf einem Boot in der Marina in Malchow auf.

Gefahrgutzug im Einsatz

Die bereits vom Anrufer geäußerte Vermutung einer Gasvergiftung wurde den Beamten des Polizeireviers aus Röbel ebenfalls von den eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bestätigt. Die Ursache für den Gasaustritt soll von einem Sachverständigen ermittelt werden.

Insgesamt waren an dem Einsatz neben Beamten des Polizeireviers Röbel, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Malchow und Alt Schwerin, der Gefahrgutzug des Landkreises, vier Rettungswagenbesatzungen und ein Notarzt beteiligt. Durch die Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

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