Ärger mit dem Straßenbauamt
Geld für den Radwegbau reicht nicht

Der Radweg auf dem Alten Bahndamm ist recht beliebt. Nun soll die Piste ab Groß Lukow bis zum ehemaligen Bahnhof in Marihn weiter ausgebaut werden.
Der Radweg auf dem Alten Bahndamm ist recht beliebt. Nun soll die Piste ab Groß Lukow bis zum ehemaligen Bahnhof in Marihn weiter ausgebaut werden.
Monika Jacobs

Die Weiterführung des Radweges von Groß Lukow nach Marihn muss wohl noch warten. Mal wieder.

In diesem Jahr wird es wohl nichts mehr mit der Weiterführung des Radweges auf dem Alten Bahndamm zwischen Groß Lukow und Marihn. Den hatte der Landkreis vor einigen Jahren angelegt.

Geld für den Ausbau der Radpiste zwischen Groß Lukow und dem Bahnhof Marihn wurde zwar bereits in den Stadthaushalt 2017 eingestellt. Doch: „Es gibt noch erheblichen Abstimmungsbedarf mit dem Straßenbauamt Neustrelitz, hoffen wir doch auf eine Förderung von 75 Prozent. Schließlich wird der Ausbau der 2,3 Kilometer langen Strecke in Asphalt an die 400 000 Euro kosten”, sagt der Bürgermeister. Der für 2017 vorgesehene Eigenanteil der Stadt reiche nicht aus, um den Bau zu beginnen. Wahrscheinlich stehen Nachplanungen für 2018 an, schätzt er.

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, hatte die Stadt den Ausbau des Radweges in eigene Regie genommen, kann dabei aber nicht auf Förderung verzichten. „Eigentlich entlasten wir das Straßenbauamt, da es so keinen straßenbegleitenden Radweg an der B 192 zwischen Groß Lukow und Marihn anlegen muss. Doch im Amt hat es dazu wohl plötzlich einen Sinneswandel gegeben”, ärgert sich Sven Flechner über die ablehnende Haltung der Behörde bei Gesprächen. Im Oktober solle es ein klärendes Gespräch im Verkehrsministerium geben. Auf jeden Fall werde die Kommune zuvor noch den Förderantrag für den Radwegebau einreichen. Dass das Projekt förderfähig sei, dafür erhielt Penzlin schon zu Jahresbeginn grünes Licht.