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Geldwechselbetrug in Penzlin

Der Täter hat den Angestellten an der Kasse verwirrt.
Der Täter hat den Angestellten an der Kasse verwirrt.
Claudia Marsal

Ein Tankstellenmitarbeiter in Penzlin wollte hilfsbereit sein und wurde hereingelegt. Am Ende fehlten ihm 300 Euro in der Kasse.

In Penzlin ist eine Tankstelle zum Opfer eines Geldwechselbetruges geworden. Am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr hatte ein Mann die Tankstelle betreten und den Angestellten darum gebeten, dass er ihm drei 100-Euroscheine in sechs 50-Euroscheine wechselt. Der hilfsbereite Mitarbeiter versuchte daraufhin der Bitte des Mannes nachzukommen. Es schloss sich ein Geldwechselvorgang an, der mehrere Minuten dauerte und bei dem das Geld hin und her wechselte und bei dem der Täter den Angestellten verwirrte. Nachdem der Tatverdächtige die Tankstelle verlassen hatte, stellte der Angestellte fest, dass ihm 300 Euro fehlten. Der Täter habe laut Mitteilung der Polizei ein südländisches Aussehen gehabt. Das Kriminalkommissariat in Waren hat die Ermittlungen aufgenommen.

Diesen Fall nimmt die Polizei zum Anlass die Bevölkerung zu warnen: Man sollte misstrauisch sein, wenn man gebeten wird, einen höheren Bargeldbetrag zu wechseln. Oftmals versuchen die Täter die Opfer abzulenken, zu verwirren und zu verunsichern. Es wird meistens diskutiert und in der Folge wird der Geldwechsel unübersichtlich. Man sollte darum besonders aufmerksam sein. Sollte man dennoch einem Geldwechselbetrug zum Opfer gefallen sein, sollte man Anzeige bei der Polizei erstatten. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg oder die Internetwache über www.polizei.mvnet.de entgegen.

Kommentare (1)

Nach dieser Info müssen 6 Scheine á 50€ und 3 Scheine á 100€ beteiligt gewesen sein. Für diese Grundschulübung wurden die Scheine minutenlang hin- und hergetauscht? Vielleicht hatte die Tankstelle noch Glück, wenn es gefälschte 100er waren.