POLIZEI

Großer Knall beendet SEK-Einsatz in Röbel

Ein 19-Jähriger hatte sich in einer Wohnung in Röbel verbarrikadiert. Alle Versuche, ihn zur freiwilligen Aufgabe zu bewegen, scheiterten.
Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war in Röbel.
Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war in Röbel. Susan Ebel
Ein 19-Jähriger hatte sich in Röbel in einer Wohnung verschanzt.
Ein 19-Jähriger hatte sich in Röbel in einer Wohnung verschanzt. Nadine Schuldt
Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war in Röbel.
Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war in Röbel. Susan Ebel
Röbel.

Am Freitag hat ein 19-Jähriger in der Clara-Zetkin-Straße in Röbel für jede Menge Aufregung gesorgt. Der psychisch auffällige Deutsche hatte sich in einer Wohnung verschanzt. Er war mit einem Messer bewaffnet, auch Macheten sollten sich nach Angaben der Polizei in der Wohnung befunden haben. Er stellte eine Gefahr für sich selbst und seine Umwelt dar. Er war laut Polizei mit einem Messer in der Hand in seiner Wohnung auf- und abgegangen und hatte zunächst Familienangehörige und später auch Polizeibeamte bedroht.

Die Polizei bezeichnete die Situation als gefährlich und verstärkte ihr Aufgebot von anfangs 12 um weitere 14 Polizeibeamte. Auch das Sondereinsatzkommando (SEK) sowie eine Verhandlungsgruppe rückten an. Letztere versuchte vergeblich, über Stunden hinweg, den jungen Mann zur Aufgabe zu bewegen.

Polizei holt 19-Jährigen aus der Wohnung

Schließlich verschaffte sich eine Einsatzgruppe der Polizei gegen 20 Uhr Zutritt zur Wohnung – offenbar, indem sie die Tür aufschoss, wie Augenzeugen zunächst berichteten. Danach wurde der Mann nach ersten Informationen aus der Wohnung geführt.

Dies bestätigte die Polizei wenig später in einer Pressemitteilung: Demnach konnte der junge Mann ohne Anwendung von Gewalt festgesetzt und danach ärztlich behandelt werden. Zur weiteren medizinischen Untersuchung wurde er in die Röbeler Klinik gebracht. Es wurde niemand verletzt. Allerdings gab es laut Polizei keinen Einsatz von Schusswaffen. Ein großer Knall war dennoch zu hören. Aber die Polizei wollte auf Anfrage nicht erklären, womit dieser zusammenhing.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben die Spurensicherung in der Wohnung des 19-Jährigen übernommen.

Mehr lesen: Mysteriöser SEK-Einsatz bei Burg Stargard.

Dieser Artikel wurde am Freitag, 14. Februar, mehrfach aktualisiert.

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