KLIMA-NOTSTAND

Grüne in der Seenplatte diskutieren über Klimanotstand

Sollte der Klimanotstand auch für die Seenplatte ausgerufen werden? Die Kreistagsfraktion der Grünen war sich in Waren nicht ganz einig über das Thema.
Petra Konermann Petra Konermann
Monika Göpper ist Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Mecklenburgischen Seenplatte.
Monika Göpper ist Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Mecklenburgischen Seenplatte. NK-Archiv
Waren.

Die Stadt Anklam hat darüber diskutiert, Ludwigslust hat den Klimanotstand schon Mitte Mai ausgerufen, Greifswald und Rostock wollen nachziehen. Soll der Klimanotstand nun auch für die Seenplatte ausgerufen werden?

Die Mitglieder der Grünen-Kreistagsfraktion haben sich auf ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause nun in Waren mit diesem Thema beschäftigt. „Dabei werden natürlich ur-grüne Themen berührt“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Monika Göpper. „Ob wir jedoch auf einer der nächsten Kreistagssitzungen so einen Antrag für das Ausrufen des Klimanotstandes stellen wollen, das bleibt unter uns Grünen in der Diskussion. Meist sind es ja Städte, die diesen Notstand ausrufen, weniger ganze Landkreise.“

Ein entsprechender Antrag liegt noch nicht vor

So ein Antrag müsse fundiert vorbereitet werden, und man müsse dafür nach Mehrheiten suchen, sagte Göpper. Auch wenn jetzt kein entsprechender Antrag auf dem Tisch liege, so „muss dieses Thema natürlich in die Köpfe der Menschen“, so die Malchowerin. Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes allein sei es nicht getan. „Uns allen muss klar sein, dass das Thema Klimawandel in alle Bereiche hineinspielt, genauso wie der Umgang damit“, betonte Monika Göpper.

Sie verweist darauf, dass die Auswirkungen deutlich zu spüren und messbar seien, zum Beispiel beim Absinken des Grundwasser-Spiegels in der Müritzregion oder beim Zustand der Wälder. „Jeder muss darüber nachdenken, selbst etwas zu tun“, sagte Monika Göpper. Darüber hinaus sei auch die Politik gefragt, etwa wenn es um Erhalt der Mobilität auf dem Lande geht. Da hinein spiele auch der Kampf um Erhalt der Südbahn, betonte die Kreistagsabgeordnete.

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