TOTES LAMM

Gutachten bestätigt Wolfsriss in Alt Gaarz

Das Gutachten zu dem gerissenen Lamm in Alt Gaarz ist nun da. Das Ergebnis bestätigt eine Vermutung. Auch den Zaun um die Weide hat sich ein Experte angesehen.
Auf einer Koppel am Ortsrand von Alt Gaarz wurde vor rund zwei Wochen ein getötetes Lamm gefunden.
Auf einer Koppel am Ortsrand von Alt Gaarz wurde vor rund zwei Wochen ein getötetes Lamm gefunden. Nadine Schuldt
Alt Gaarz.

Kevin Berger und Nadine Eichmann haben nun Gewissheit: Ein Wolf hatte vor rund zwei Wochen ein Lamm auf der Weidekoppel am Ortseingang von Alt Gaarz gerissen. Das steht in dem Schreiben, dass er von dem Riss-Sachverständigen erhalten hat. In dem Dokument heißt es knapp, dass die Gen-Probe am Senckenberg-Institut analysiert wurde. Demzufolge sei der Wolf als Verursacher. Das hatten die Weide-Besitzer bereits vermutet. Norman Stier, Koordinator für das Wolfsmonitoring in Mecklenburg-Vorpommern, ging ebenso davon aus, dass der Isegrim aus dem Rudel vom Ostrand der Nossentiner Heide stamme.

Familie Berger und Familie Eichmann teilen sich die Weidekoppel am Alt Gaarzer Dorfeingang. Dort weideten die Stute „Bina”, zwei Lämmer, ein Mutterschaf sowie ein Lammbock. Als die Erwachsenen mit ihren Kindern Sonntag vor zwei Wochen nach dem Rechten schauen wollten, entdeckten die Knirpse das gerissene Lamm. Nachdem der Riss-Sachverständige kontaktiert worden war, setzten sich Kevin Berger auch mit einem Fachmann bezüglich des Weidezaunes in Verbindung. „Laut des Fachmannes ist der Zaun wolfssicher”, sagte Kevin Berger. Er wolle sich nun kümmern, dass ihm das Lamm ersetzt werde.

 

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