NEUER SPIELPLATZ AM TIEFWARENSEE

Hier können Kinder dem Mammut den Rüssel runterrutschen

Der Rundweg um den Tiefwarensee ist um eine Attraktion reicher. Der alte Spielplatz wurde für Jung und für Alt komplett neu gestaltet.
Tom Ansorge und die anderen Kinder nahmen gleich das „Mammut”, also das Kletterhaus samt Rutsche, in Beschlag.
Tom Ansorge und die anderen Kinder nahmen gleich das „Mammut”, also das Kletterhaus samt Rutsche, in Beschlag. Nadine Schuldt
Warens Bürgermeister Norbert Möller (r.) und Hartmut Minke vom gleichnamigen Ingenieurbüro freuen sich übe
Warens Bürgermeister Norbert Möller (r.) und Hartmut Minke vom gleichnamigen Ingenieurbüro freuen sich über den gelungenen Platz. Nadine Schuldt
Fritz Stanislaus zog es gleich auf das Wipp-Mammut.
Fritz Stanislaus zog es gleich auf das Wipp-Mammut. Nadine Schuldt
Fritz Stanislaus hat auch die Netzschaukel ausprobiert.
Fritz Stanislaus hat auch die Netzschaukel ausprobiert. Nadine Schuldt
Tom und Fin Ansorge haben gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller (r.) und Hartmut Minke vom gleichnamigen Planun
Tom und Fin Ansorge haben gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller (r.) und Hartmut Minke vom gleichnamigen Planungsbüro das Absperrband durchschnitten und den Spielplatz eröffnet. Nadine Schuldt
Waren.

Am Tiefwarensee steht nun ein Mammut. Allerdings aus Holz, dafür jedoch annähernd in Lebensgröße. Es ist der Hingucker auf dem neuen Rast- und Spielplatz Tiefwarensee am Falkenhägener Weg. Klar, dass bei der Eröffnung am Mittwochvormittag nicht nur Warens Bürgermeister Norbert Möller und Planer Hartmut Minke, sondern auch Kinder der Kita „Kleine Weinbergschnecken“ dabei waren. „Mir gefällt die Rutsche und das Wipptier am besten“, sagt Tom Ansorge, der mit seinem Bruder Fin sogar das Absperrband durchschneiden und damit den Spielplatz freigeben durfte. Klar, dass es ihn und die anderen Knirpse gleich zur Mammut-Rutsche zog.

Wildwuchs muss weichen

„Es war der Wunsch der Stadt, den Eiszeitlehrpfad in die Gestaltung mit aufzunehmen“, erzählt Planer Martin Ebeling. Doch bevor die Spielgeräte – dazu zählt auch das Mini-Wipp-Mammut sowie eine Nestschaukel – aufgestellt werden konnten, musste die Fläche erst einmal von Wildwuchs befreit werden. „Die Brombeerbüsche standen bis zum Wasser und waren stark vermüllt, sodass wir erst einmal eine Grundreinigung vornehmen mussten“, erklärte Ebeling. Davon ist auf dem Platz, auf dem schon weit vor der Wende Spielgeräte standen, nichts mehr zu sehen.

Landwirt stellt Findlinge zur Verfügung

In Anlehnung an die Eiszeit habe er nun auch die Bepflanzung unter anderem mit Haselnussbäumen vorgenommen. „Das war nach Flechten und Gräsern mit die erste Vegetation, die nach der Eiszeit wieder aufkam“, erklärte Ebeling. Auch die Findlinge, die von einem Landwirt aus Alt Falkenhagen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, sollen an die Eiszeit erinnern. Zugleich fungieren sie auch als Abgrenzung zum Wasser. Und zu den Bänken. Denn der Platz soll nicht nur kleine Gäste zum Toben, sondern auch große Besucher zum Rasten und Verweilen einladen. Der Rast- und Spielplatz ist Bestandteil der Spielplatzkonzeption der Stadt Waren. In die Neugestaltung hat die Stadt 75 000 Euro gesteckt.

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