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Betrunken auf dem Kölpinsee

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Hobbykapitän flüchtet zu Wasser und auf dem Land

Wasserschutzpolizisten aus Waren stoppten am Donnerstag kurz vor 20 Uhr einen Mann mit seinem Boot auf dem Kölpinsee.
Wasserschutzpolizisten aus Waren stoppten am Donnerstag kurz vor 20 Uhr einen Mann mit seinem Boot auf dem Kölpinsee.

Mit einem Sprung von Bord seines Bootes wollte ein Mann Wasserschutzpolizisten entwischen. Im Wasser gelang ihm zwar zunächst die Flucht.

Ein Hobbykapitän war nach einer Polizeikontrolle zunächst im Wasser geflüchtet, an Land jedoch konnte er geschnappt werden: Wasserschutzpolizisten aus Waren hatten den Mann kurz vor 20 Uhr mit seinem Boot auf dem Kölpinsee gestoppt und kontrolliert. Dabei rochen sie an dem Bootsführer Alkohol und ließen ihn pusten. Der Test ergab einen Wert von 2,59 Promille.

Daraufhin entschlossen sich die Polizeibeamten, das Boot mit dem Mann nach Malchow abzuschleppen, um ihn dann von dort mit einem Polizeiauto nach Röbel zur Blutprobenentnahme zu fahren. Ein zweites Dienstboot wurde hinzugezogen. Im Göhrener Kanal jedoch nutzte der betrunkene Sportbootführer die Nähe zum Ufer: Er sprang kurzerhand von seinem Boot ins Wasser und flüchtete an Land in Richtung Untergöhren.

Zwar nahmen die Wasserschutzpolizisten die Verfolgung auf, sie konnten jedoch den Mann in der einsetzenden Dunkelheit nicht schnappen. Die Suche nach dem flüchtenden Freizeitkapitän wurde aber nicht aufgegeben. Denn zwischenzeitlich waren zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Röbel eingetroffen. Und die konnten den Geflüchteten mit nassen Klamotten in der Nähe eines Hotels in Untergöhren einsammeln.

Der Mann wurde dann wie geplant zur Blutprobenentnahme nach Röbel gebracht. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen des Führens seines Bootes unter Alkoholeinfluss erstattet. Mit einer Strafe muss der Mann wohl rechnen, denn auf den Wasserstraßen gelten die gleichen Alkoholbestimmungen wie auf den Straßen an Land.