Ein Nikolaus der neuen Zeit nutzt wie hier in Gotthun auch mal ein Trabi-Cabrio, um alle Kinder zu erfreuen.
Ein Nikolaus der neuen Zeit nutzt wie hier in Gotthun auch mal ein Trabi-Cabrio, um alle Kinder zu erfreuen. Jaqueline Klatt
...und saß hoch auf dem weißen Wagen.
...und saß hoch auf dem weißen Wagen. Jaqueline Klatt
Die Kinder in Gotthun freuten sich sehr über den Besuch.
Die Kinder in Gotthun freuten sich sehr über den Besuch. Jaqueline Klatt
... und versprachen, ganz brav zu sein.
... und versprachen, ganz brav zu sein. Jaqueline Klatt
Weihnachtszeit

In Gotthun fährt der Nikolaus mit dem Trabi

Das Corona-Jahr bietet Kindern eher wenig Freude. Also dachte man sich in Gotthun eine tolle Aktion aus, um die Jungs und Mädchen zu belohnen.
Gotthun

Normalerweise kommt der Nikolaus ja in der Nacht zum 6. Dezember, doch in Gotthun hat er in diesem Jahr eine Ausnahme gemacht und sich noch mal am Nachmittag blicken lassen. Und das stilvoll in einem weißen Trabant-Kübel. Weil so eine Aktion gerade unter Kindern selten geheim bleibt, standen alle Jungen und Mädchen des Dorfes erwartungsvoll vor den Häusern, um den bärtigen Alten zu begrüßen. In der Hoffnung, dass er vielleicht noch ein Geschenk im Gepäck hätte.

Erst einmal wurde Bilanz gezogen

Im Trabi-Cabrio fuhr der Alte durch jede Straße des Dorfes und wurde durch lautes Glockenläuten von den Wichteln angekündigt. Für jedes Kind nahm der Nikolaus sich Zeit, fragte nach den Weihnachtswünschen des Nachwuchses – natürlich auf Abstand und unter den gebotenen Hygienemaßnahmen. Ob sie sich benommen hatten, wusste er ja aus seinem großen Buch. Das hatte er natürlich dabei und schaute bei jedem Kind erst einmal hinein. Dort standen alle Streiche geschrieben und ob sie auf ihre Eltern hörten und immer ihre Zimmer aufräumten oder ob das nur zur Weihnachtszeit geschehe. Mit strengem Blick wies Nikolaus darauf hin, dass es nur noch wenige Tage bis Weihnachten sind und die Mädchen und Jungen sich nicht nur in den Tagen vor dem großen Fest, sondern am besten das ganze Jahr benehmen sollten.

50 Geschenke waren schnell verteilt

So unartig kann aber keines der Kinder gewesen sein, denn jedes durfte mit einem Geschenk nach Hause gehen. Etwa 50 Präsente hatte der Nikolaus mit seinen fleißigen Wichteln gepackt und keines davon blieb übrig. Außerdem versprach er, wenn seine knappe Zeit es erlaubt, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Die Idee, den Weihnachtsmann im Trabant durch das Dorf zu schicken, kam von Gemeindevertreterin Jaqueline Klatt, die von ähnlichen Aktionen in anderen Orten der Region gehört hatte. „Wir haben in diesem Jahr kein Erntefest und auch kein Kinderfest wegen Corona feiern können und wollten den Kindern trotzdem ein wenig Freude bereiten. Wir sind für jeden Spaß zu haben“, freute sich die junge Frau über die gelungene Überraschung.

 

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