ERSTER ABSCHNITT DER HAUPTSTRAßE FERTIG

Jabeler fiebern freier Ortsdurchfahrt entgegen

Die Jabeler mussten in den vergangenen Monaten wegen Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt einige Entbehrungen auf sich nehmen. Das hat nun erst einmal ein Ende.
Jabels Bürgermeister Johannes Güssmer freut sich, dass der erste Abschnitt bald fertig ist und die Ortsdurchfahrt f&
Jabels Bürgermeister Johannes Güssmer freut sich, dass der erste Abschnitt bald fertig ist und die Ortsdurchfahrt für die Sommermonate freigegeben wird. Nadine Schuldt
Um verschiedene Leitungen wie Abwasserrohre in „einem Rutsch” verlegen zu können, wurde schon mit dem dritten
Um verschiedene Leitungen wie Abwasserrohre in „einem Rutsch” verlegen zu können, wurde schon mit dem dritten Abschnitt begonnen. Nadine Schuldt
Jabel.

Jabels Bürgermeister Johannes Güssmer atmet auf. Noch rund zwei Wochen, dann ist die Ortsdurchfahrt sowohl für die Anwohner als auch für Urlauber uneingeschränkt geöffnet. Eigentlich sollte der Verkehr schon ab Dienstag ohne Probleme durch den Ort rollen. Aber: „Da noch Restarbeiten wie Schächte in der Fahrbahn auf Höhe zu bringen, Markierungs- und Beschilderungsarbeiten auszuführen sind, ist eine uneingeschränkte Öffnung der L 205 am 30. Juni nicht möglich“, teilte Christian Bahlke von der Abteilung Baudurchführung Strecke beim Straßenbauamt Neustrelitz, auf Nachfrage mit. Er gehe davon aus, dass das am 10. Juli der Fall sein wird.

Die Fertigstellung verzögere sich, weil bei den Arbeiten auch unbekannte Regenentwässerungsrohre aus Asbest neben Betonrohren vorgefunden worden waren. „Es musste der Kanalbau etwa zehn Tage aussetzen, da diese unbekannten Rohre geprüft werden mussten“, sagte Bahlke. Das sei der Grund für die Terminverschiebung.

Anwohner haben genug

Hintergrund: Die Sanierung der Ortsdurchfahrt war dringend nötig. Seit Jahren drängelten sich zahllose Pkws und Brummis über die in die Jahre gekommene Trasse. Einwohner beklagten zudem, dass Lkws sogar auf dem Gehweg fuhren, wenn ihnen ein anderer Brummi entgegen kam. Die Häuser der Anwohner wurden durch die schweren Trucks in Mitleidenschaft gezogen und die maroden Wasser- und Abwasserleitungen brachen aufgrund der heftigen Belastung. Schließlich kam Anfang des Jahres die Zusage vom Straßenbauamt Neustrelitz, dass die Trasse saniert wird – in vier Abschnitten.

Das erste Stück, das vom Restaurant Eibe bis zum Gemeindehaus reicht, und auch der dritte Abschnitt, der vom Gemeindehaus bis zum Wehrberg in Richtung Silz reicht, werden nun Anfang Juli fertig. Man habe den dritten Abschnitt vorgezogen, weil man im ersten Abschnitt verschiedene neue Schächte und Rohre in die Erde brachte, die an das dritte Stück angrenzten. Daher habe man die Möglichkeit genutzt, alles in einem Rutsch zu erledigen, erläuterte der Bürgermeister.

Im Herbst geht es weiter

Für die Anwohner waren die vergangenen vier Monate nicht immer eine leichte Zeit. So seien beispielsweise eine Zeit lang täglich 40-Tonner durch den Ort gefahren, sagte Johannes Güssmer. Zudem nutzen seit Ferienbeginn verstärkt Urlauber den Verbindungsweg über den Schultenacker und Wehrberg. „Durch den Ort führt der Radweg Berlin-Kopenhagen und es war nötig, ihn umzuleiten“, so Güssmer. Allerdings nutzen den Verbindungsweg nach seinen Worten auch zahlreiche Pkws sowie dicke Brummis zum Leidwesen der Anwohner – anstatt die offizielle Umleitung über Loppin zu nehmen. Güssmer hofft, dass sich diese Situation ab spätestens 10. Juli mit der kompletten Öffnung entspannt. Ab 14. September starten dann die Arbeiten am nächsten Abschnitt, der von der Gaststätte „Zur Eibe“ bis zum Ortseingang Richtung Waren reicht.

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