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Jabelerin bietet Flutopfern Hilfe an

Jabel.Aus dem vergleichsweise trockenen Mecklenburg kommt ein Hilfsangebot für die flutgeplagten Menschen im Süden und Südosten Deutschlands.Hannelore ...

Jabel.Aus dem vergleichsweise trockenen Mecklenburg kommt ein Hilfsangebot für die flutgeplagten Menschen im Süden und Südosten Deutschlands.
Hannelore Ksienzyk aus Jabel hat sich gestern während eines Anrufs bei der Müritz-Zeitung bereit erklärt, Hunde und Katzen, die nach möglichen Evakuierungen ihrer Familien und deren Unterbringung in Notunterkünften nicht bei denen sein können, bei sich aufzunehmen. Als „Frauchen“ auf Zeit sozusagen. „Ich habe das schon vor elf Jahren gemacht, als das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser in Sachsen ganze Landstriche in den Fluten versinken ließ. Damals habe ich, seinerzeit lebte ich mit meiner Familie noch in Löhne bei Bielefeld, Hunde und Katzen aus Grimma bei mir aufgenommen.“ Tierschützer hätten die Vierbeiner damals mit Sammeltransporten über Land gefahren und bei „Gast-Eltern“ abgegeben. „Wenn es heute auch noch so etwas gibt, bin ich gern bereit, das auch wieder zu tun“, sagt die Jabelerin weiter.
Über einen Monat lang hat HanneloreKsienzyk im Jahr 2002 die sächsischen Vierbeiner betreut. „Ohne Probleme“ sei das gelaufen, urteilt sie heute noch. Und eine solche Variante wäre allemal besser, als Hunde und Katzen, die nicht in Notunterkünfte hinein dürfen, in überfüllten Tierheime abzuliefern.thb