RAZZIA

Jede Menge Waffen und Drogen an der Müritz gefunden

Der Wert der am Montag beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf weit mehr als 100 000 Euro. Zudem hortete ein 29-Jähriger aus der Müritzregion mehr als 20 Waffen bei sich zuhause.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Bei einem 29-jährigen Beschuldigten aus der Müritzregion wurden über 20 nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände beschlagnahmt.
Bei einem 29-jährigen Beschuldigten aus der Müritzregion wurden über 20 nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände beschlagnahmt. Polizei
Die Betäubungsmittel haben entgegen der gestrigen Erstmeldung einen Wert von weit über 100.000 EUR.
Die Betäubungsmittel haben entgegen der gestrigen Erstmeldung einen Wert von weit über 100.000 EUR. Polizei
Damit stellt der Drogenfund einen der bedeutendsten Fälle der letzten Jahre in der Region dar.
Damit stellt der Drogenfund einen der bedeutendsten Fälle der letzten Jahre in der Region dar. Polizei
Waren.

Im Zusammenhang mit der Razzia gegen ein Drogenhandel-Netzwerk in der Müritzregion am Montagmorgen wurden am  Dienstag gegen zwei Beschuldigte (29 und 35 Jahre alt), welche am Montag vorläufig festgenommen wurden, durch einen Richter des Amtsgerichts Neubrandenburg am Dienstag Haftbefehle erlassen. Das teilte die Polizei mit.  Die Männer wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten verbracht. Bei einem weiteren 27-jährigen Mann wurden außerdem zwei bereits bestehende Haftbefehle wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe in anderer Sache vollstreckt. Gegen einen vierten Beschuldigten (27) war bereits am Montag Haftbefehl erlassen worden.

Inzwischen konnten die Polizeibeamten die in den einzelnen Einsatzabschnitten beschlagnahmten Gegenstände zusammentragen. Die Betäubungsmittel haben entgegen der gestrigen Erstmeldung einen Wert von weit über 100.000 Euro und stellen damit einen der bedeutendsten Fälle der letzten Jahre in der Region dar. Bei einem 29-jährigen Beschuldigten aus der Müritzregion wurden mehr als 20 nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände beschlagnahmt.

Etwa 160 Beamte hatten nach monatelangen Ermittlungen am Montagmorgen 15 Objekte von mutmaßlichen Drogenhändlern durchsucht. Davon drei in der Hansestadt Hamburg, und zwei in Sachsen Anhalt. Die übrigen Objekte – Wohnungen, Häuser, Ställe, Garagen, Nebengelasse – befanden sich in Mecklenburg-Vorpommern und hier hauptsächlich an der Müritz – in Waren, Möllenhagen und Groß Plasten.

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Kommentare (1)

Muss man jetzt befürchten ,wenn man als Pilzsucher ein Küchenmesser oder ein Taschenmesser bei sich hat und in eine Polizeikontrolle kommt, wegen illegalem Waffenbesitz angezeigt zu werden.
Auf dem Bild zum Artikel ist bis auf das Butterfly Messer und dem Wurfstern alles harmloser Schrott.
Man kann in seiner Wohnung Schreckschuss Waffen haben soviel man will, auch ohne kleinen Waffenschein. Man darf sie nur nicht in der Öffentlichkeit bei sich haben,führen.