Bei der Landtagswahl trat Jörg Krüger noch als Kandidat für die Freien Wähler an.
Bei der Landtagswahl trat Jörg Krüger noch als Kandidat für die Freien Wähler an. Miriam Brümmer
Parteiaustritt

Jörg Krüger verlässt die Freien Wähler

Er wollte Warens Bürgermeister werden und in das Schweriner Schloss einziehen. Nun zieht es ihn weg von seiner Partei.
Waren

Die Freien Wähler haben ein bekanntes Gesicht an der Müritz verloren. Jörg Krüger hat die Partei verlassen, wie er dem Nordkurier am Dienstag mitteilte.

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Jörg Krüger trat 2020 als Kandidat bei der Warener Bürgermeisterwahl an, allerdings als Einzelbewerber. Für die Freien Wähler ging er als Müritzer Direktkandidat im Wahlkreis 20 bei der Landtagswahl auf Stimmenjagd und bekam 1,9 Prozent der Stimnmen.

Krüger bleibt in der Politik

Jetzt verlässt er die Freien Wähler. Als Grund gibt Krüger an, dass die Freien Wähler seiner Meinung nach nicht mehr frei seien. „Aussagen, Denken und Handeln passen nicht mehr zu mir. Dazu kommen Positionsgeschiebe und Machtspielchen innerhalb der Partei”, sagte Krüger. Auch ohne Parteimitgliedschaft wolle er der Politik aber nicht den Rücken zukehren. „Ich stehe den Bürgern weiterhin zur Verfügung und werde natürlich alles beobachten”, sagte Krüger.

An der Spitze der Freien Wähler steht seit der Landesmitgliederversammlung Anfang November der 52 Jahre alte Gastronom Thomas Pfitzner aus Feldberg. Pfitzner, der das Warener Müritzfest organisiert, löst den langjährigen Vorsitzenden Gustav Graf von Westarp ab, der nicht mehr angetreten ist.

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